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Hamm wurde vor 724 Jahren gegründet.

Gerätehaus der Feuerwehr Wiescherhöfen (1950)

Statistik

  • Die Stadt Hamm hat 59.866 Einwohner.
  • In Heessen werden bei einer Volkszählung am 13. September insgesamt 12.511 Einwohner erfasst. [1]
  • In Heessen sind insgesamt 1619 Personen in 490 Familien als wohnungssuchend gemeldet. [2]

Ereignisse

Politik

Landtagswahl 1950

Wahlkreis Hamm

28,80 %
SPD
37,28 %
CDU
18,23 %
FDP



10,58 %
Zentr.
KPD
2,83 %




  • Am 18. Juni gewinnt bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen der CDU-Kandidat Dr. Herbert Scholtissek das Direktmandat im Wahlkreis 114 (Hamm). Die Parteien schnitten wie folgt ab: CDU 37,28 %, SPD 28,80 %, FDP 18,23 %, Zentrum 10,58 %, KPD 2,83 %.
  • In der Urwahl des Bürgermeisters erhält in Heessen der Amtsinhaber Heinrich Fliege (SPD) 2881 Stimmen und damit 50,27 % der abgegebenen Stimmen. Sein Gegenkandidat Ferdinand Müller (CDU) unterliegt mit einer Differenz von 31 Stimmen (insgesamt 2850 Stimmen, was einem Stimmenanteil von 49,73 % entspricht). Zum Stellvertreter von Fliege wird Ernst Brockhaus wiedergewählt.[5]
  • 26. Oktober: Oberbürgermeister Ferdinand Poggel wird in seinem Amt bestätigt, ebenso sein Stellvertreter Hugo Bröcker.

Wirtschaft

  • 26. August: Der nordrhein-westfälische Landwirtschaftsminister (später Bundespräsident) Heinrich Lübke besucht in Hamm die erste Westfalenschau.

Justiz

Verkehr

  • Zum 1. Januar zählt das Hammer Bahnbetriebswerk der Eisenbahn 151 einsatzfähige Lokomotiven in ihrem Bestand.[6]
  • Am 1. Februar wird die (damalige) Buslinie 5 vom Bahnhof zum Hafen (Tengelmann) in Betrieb genommen.[7]
  • Die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke übernehmen am 1. April die seit 1932 an ein Privatunternehmen verpachtete Buslinie 6 vom Hammer Osten nach Werries.[8]
  • Ab dem 1. Mai wird die Straßenbahnlinie 2 nach der Beseitigung von Kriegsschäden wieder mit Schienenfahrzeugen befahren.[9]
  • Am 22. Mai beginnen die Bauarbeiten an der neuen Nordenbrücke über die Lippe. Sie wird 1951 fertiggestellt und in Betrieb genommen.
  • Die Buslinie 7 von Berge nach Nordherringen wird am 1. Dezember in Betrieb genommen.[10]
  • Im Dezember werden die ersten Neubauloks der Deutschen Bahn nach Hamm ausgeliefert. Es handelt sich um fünfachsige Tenderlokomotiven der Baureihe 82.[11]
  • Die Lippebrücke an der Fährstraße wird wieder hergestellt. Einweihung ist am 5. Mai.[12]

Bergbau

  • Am 25. Mai wird die Beschlagnahme der Zeche Heinrich Robert durch die Allierten aufgehoben. Die Jahresleistung der Zeche beträgt 1.355.766 t Steinkohle bei einer Belegschaftszahl von 5.592 Personen [13]
  • Die Zeche Radbod erwirbt das Feld Radbod Fortsetzung. Die Jahresförderung liegt bei 898.217 t Steinkohle, die durch eine Gesamtbelegschaft von 4.103 Personen geleistet wird.[14]
  • Die Jahresfördermenge der Zeche Sachsen beträgt 916.705 t Steinkohle bei einer Belegschaftszahl von 3.475 Personen. [15]

Soziales

 
Arbeitsamt am Westring

Gewerkschaften

 
Gewerkschaftshaus (Willy-Brandt-Platz 7)
  • 14. September: Die Industriegewerkschaft Bergbau und Energie (IGBE) legt den Grundstein für das Gewerkschaftshaus am Bahnhofsvorplatz (Willy-Brandt-Platz 7).

Bildung

 
Geistschule
  • Das Volksschulgebäude Lessingstraße und zwei Turnhallen im Stadthof sind wieder hergestellt.
  • 22. Juni: Grundsteinlegung für die Geistschule in Wiescherhöfen

Kultur

Sport

Religion

Freizeit

Gestorben

Anmerkungen

  1. ↑ Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 286
  2. ↑ Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 286
  3. ↑ vgl. z. B. Rüdiger Hans Kruse: Unser Daberg im Hammer Westen. O.O. 2021, S. 19.
  4. ↑ Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952, S. 286.
  5. ↑ Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 286
  6. ↑ Markus Meinold: Bahnhof Hamm (Westf). Die Geschichte eines Eisenbahnknotens. Hövelhof 2004, S. 88.
  7. ↑ 100 Jahre Stadtwerke Hamm (Westf) – 1858–1958, Hamm 1958, Seite 73.
  8. ↑ 100 Jahre Stadtwerke Hamm (Westf) – 1858–1958. Hamm 1958, Seite 73.
  9. ↑ 100 Jahre Stadtwerke Hamm (Westf) – 1858–1958, Hamm 1958, Seite 72.
  10. ↑ 100 Jahre Stadtwerke Hamm (Westf) – 1858–1958. Hamm 1958, Seite 73.
  11. ↑ Markus Meinold: Bahnhof Hamm (Westf). Die Geschichte eines Eisenbahnknotens. Hövelhof 2004, S. 92.
  12. ↑ Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 286
  13. ↑ Peter Voß: Die Zechen in Hamm. Werne 1994. S. 22
  14. ↑ Peter Voß: Die Zechen in Hamm. Werne 1994. S. 47
  15. ↑ Peter Voß: Die Zechen in Hamm. Werne 1994. S. 59
  16. ↑ Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 286
  17. ↑ Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952, S. 286.