Bismarckstraße

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Bismarckstraße
Straßenschild Bismarckstraße
Länge 410m
Postleitzahl 59065
Bezirk Mitte
Gemarkung Hamm
Stadtteil Mitte
Straßentyp Wohn- und Geschäftsstraße
Namensherkunft nach Otto von Bismarck (1815–1898), erster deutscher Reichskanzler
Briefkasten.jpg Briefkasten Hausnr. 38
Bismarckstrasse01.jpg

Bismarckstraße Ecke Sedanstraße Richtung Goethestraße

Stand der Daten 01.06.2019

Die Bismarckstraße ist eine Straße im Bezirk Mitte.

Die Bismarckstraße verbindet den Theodor-Heuss-Platz (früher: Friedrichplatz) mit der Friedrichstraße und kreuzt dabei die Goethestraße. Sie ist eine Verbindungsstraße vom Bahnhof (die Verlängerung der Bismarckstraße in westliche Richtung ist die Friedrichstraße, die direkt auf den Bahnhofsvorplatz führt) zum Verwaltungsviertel in der Hammer Südstadt.

Hausnummern

 1 Berufsinformationszentrum (ehemals Villa Hundhausen)
 2 Agentur für Arbeit Hamm
 3 Baudenkmal Bismarckstraße 3
 5 Justizvollzugsanstalt
 7-15 Volksbank Hamm eG
21 Freiwilligenzentrale Hamm
22 Pape-Eicker/Schmidt
24 Verdi (ehemals Reichsbank)
24 ehemals DAG
24 ehemals Reichsbank
25 (ehemals Villa Domwirth)
26 Baudenkmal Bismarckstraße 26
27 AOK
30 Baudenkmal Bismarckstraße 30
32 Baudenkmal Bismarckstraße 32
34-36 Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Hamm

Fotos

  • Zu diesem Artikel gibt es zusätzlich eine Fotoseite.

Bismarckstraße im Jahre 1919

Im Jahr 1919 wurde die Straße überwiegend als Wohnstraße für das höhere Bürgertum genutzt. In der Bismarckstraße wohnten

  • Hütten- und Bergwerksdirektoren (Bergwerksdirektor Karl Höppe Nr. 4, Hüttendirektor Franz Harlinghausen, Phönix Nr. 12, Hüttendirektor Richard Gräbner Nr. 16)
  • Mediziner (Geheimer Medizinalrat Julius Gruchot Nr. 8, Dr. med. Heinrich Lethaus Nr. 15, Arzt Josef Senge Nr. 20, Sanitätsrat Dr. med. Karl Schulte Nr. 21, Augenarzt Dr. med. Victor Paul Richter Nr. 38)
  • Gymnasiallehrer (Oberlehrer Johannes Diersein Nr. 7, Oberlehrer Georg Riekötter Nr. 9, Oberlehrer Prof. Ludwig Brack Nr. 11)

Daneben tritt die gewerbliche Nutzung (Reichsbank Nr. 24, dort wohnte auch der Bankdirektor Otto Leineweber) und die städtische Nutzung (evangelische Südschule Nr. 35, auf dem heutigen Gelände der AOK).

Von der ursprünglichen villenartigen Bebauung der Bismarckstraße sind durch Umnutzung der Grundstücke eine Vielzahl alter Gebäude verschwunden (1981: Villa Hundhausen; 1987: Villa Domwirth). Vorhanden ist aber z.B. noch die Asbeck'sche Villa (Nr. 30 und Nr. 32) der Brennereibesitzer August und Robert Asbeck.

Presseberichte

Ehemalige Telefonzellen

In der Bismarckstraße befanden sich mehrere Telefonzelle:

Besonderheiten

Verkehrsschild Zone 30.jpg

Literatur

  • Adressbuch der Stadt Hamm 1919