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* [[19. Januar]]: Bei der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung wird [[Nikolaus Osterroth]] (SPD) im Wahlkreis Westfalen-Süd gewählt | * [[19. Januar]]: Bei der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung wird [[Nikolaus Osterroth]] (SPD) im Wahlkreis Westfalen-Süd gewählt | ||
* [[26. Januar]]: Nur eine Woche später findet die Wahl zur Preußischen Landesversammlung (Vorgänger des Landtags des Freistaats Preußen) statt. Gewählt wird [[Arnold Freymuth]] von der SPD. | * [[26. Januar]]: Nur eine Woche später findet die Wahl zur Preußischen Landesversammlung (Vorgänger des Landtags des Freistaats Preußen) statt. Gewählt wird [[Arnold Freymuth]] von der SPD. | ||
* [[2. März]]: Die Kommunalwahl in Hamm ergibt mit 42,9% Stimmenanteil für das [[Zentrum]], 28,6% Stimmenanteil für die [[SPD]] und jeweils 14,3% Stimmenanteil für die [[DDP]] und für die [[DNVP/DVP]]. Dabei kandidierte eine Einheitsliste aus den genannten Parteien, die sich entsprechend den Ergebnissen der Wahlen zur verfassunggebenden Versammlung vom [[19. Januar]] desselben Jahres zusammensetzte. Erstmals durften auch Frauen wählen und gewählt werden. [[Auguste Röhling]] (SPD), [[Clementine Röper]] (Zentrum) und [[Johanna Schwering]] (Zentrum) wurden dabei als die ersten drei Frauen in der Geschichte der Stadt Hamm in ein kommunales Gremium gewählt. | * [[2. März]]: Die Kommunalwahl in Hamm ergibt mit 42,9% Stimmenanteil für das [[Zentrum]], 28,6% Stimmenanteil für die [[SPD]] und jeweils 14,3% Stimmenanteil für die [[DDP]] und für die [[DNVP/DVP]]. Dabei kandidierte eine Einheitsliste aus den genannten Parteien, die sich entsprechend den Ergebnissen der Wahlen zur verfassunggebenden Versammlung vom [[19. Januar]] desselben Jahres zusammensetzte. Erstmals durften auch Frauen wählen und gewählt werden. [[Auguste Röhling]] (SPD), [[Clementine Röper]] (Zentrum) und [[Johanna Schwering]] (Zentrum) wurden dabei als die ersten drei Frauen in der Geschichte der Stadt Hamm in ein kommunales Gremium gewählt. Des Weiteren durften von nun an auch aktive Soldaten ihre Stimme abgeben. | ||
* Die Kommunalwahl in [[Heessen]] gewinnen die vereinigten bürgerlichen Parteien und erhalten 10 Sitze im Gemeindeparlament. Die SPD erhält 5 Sitze. Zum Gemeindevorsteher wird der Landwirt [[Friedrich Brockmann]] bestimmt, er hatte das Amt schon vorher inne.<ref>Emil Steinkühler: [[Heessen (Westf.)]] - Die Geschichte der Gemeinde, Heessen 1952, Seite 280</ref> | * Die Kommunalwahl in [[Heessen]] gewinnen die vereinigten bürgerlichen Parteien und erhalten 10 Sitze im Gemeindeparlament. Die SPD erhält 5 Sitze. Zum Gemeindevorsteher wird der Landwirt [[Friedrich Brockmann]] bestimmt, er hatte das Amt schon vorher inne.<ref>Emil Steinkühler: [[Heessen (Westf.)]] - Die Geschichte der Gemeinde, Heessen 1952, Seite 280</ref> | ||
* [[27. März]]: Die konstituierende Sitzung der neu gewählten [[Stadtverordnetenversammlung]] findet im damaligen Klubhaus am [[Markt]] statt. [[Aloys Gockel]] (Zentrum) wird zum Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter wird Emil Bäcker von der SPD. | * [[27. März]]: Die konstituierende Sitzung der neu gewählten [[Stadtverordnetenversammlung]] findet im damaligen Klubhaus am [[Markt]] statt. [[Aloys Gockel]] (Zentrum) wird zum Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter wird Emil Bäcker von der SPD. | ||