1919

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Hamm wurde vor 693 Jahren gegründet.


Politik

  • 2. März: Die Kommunalwahl in Hamm ergibt mit 42,9% Stimmenanteil für das Zentrum, 28,6% Stimmenanteil für die SPD und jeweils 14,3% Stimmenanteil für die DDP und für die DNVP/DVP. Dabei kandidierte eine Einheitsliste aus den genannten Parteien, die sich entsprechend den Ergebnissen der Wahlen zur verfassunggebenden Versammlung vom 19. Januar desselben Jahres zusammensetzte. Zunächst blieb jedoch Richard Matthaei Oberbürgermeister.
  • Die Kommunalwahl in Heessen gewinnen die vereinigten bürgerlichen Parteien und erhalten 10 Sitze im Gemeindeparlament. Die SPD erhält 5 Sitze. Zum Gemeindevorsteher wird der Landwirt Friedrich Brockmann bestimmt, er hatte das Amt schon vorher inne.[1]
  • Am 3. Juli gibt es einen Aufstand in Hamm, bei dem es zu Plünderungen (Waffengeschäft Löscher) und Entwaffnung der Polizei kommt. Die Aufständischen stürmen das Gefängnis und befreien die Gefangenen. [2]
  • 2. Oktober: Joseph Schlichter wird zum neuen Oberbürgermeister für Hamm gewählt, und zwar für die Dauer von 12 Jahren. Schlichter konnte sein Amt allerdings nicht sofort antreten, da er sich noch in Kriegsgefangenschaft befand. Er wurde erst 1920 in sein Amt eingeführt.

Verkehr

  • Die Zahl der Beschäftigten am Hammer Verschiebebahnhof betrug 1.477 Personen. [3]

Wirtschaft

Bildung

  • In Hamm wird eine einjährige höhere Handelsschule gegründet.
  • Die katholische Kirchengemeinde eröffnet das Marienlyzeum mit insgesamt sechs Klassen als höhere katholische Lehranstalt für Mädchen.
  • In diesem Jahr gibt die Stadt Hamm 871.463 Mark für das Schul- und Bildungswesen aus. [6]

Kultur

Anmerkungen

  1. Emil Steinkühler: Heessen (Westf.) - Die Geschichte der Gemeinde, Heessen 1952, Seite 280
  2. vgl. Siegfried Paul: Die Geschichte der Polizei in Hamm 1921-1945. Hamm 1984. S. 9
  3. Markus Meinold: Bahnhof Hamm (Westf). Die Geschichte eines Eisenbahnknotens. Hövelhof 2004. S. 19
  4. F.J. Wienstein: Zur Geschichte des Hammer Zeitungswesens.In: Heimat-Kalender für Kreis und Stadt Hamm, Unna, Kamen und das Gebiet der ehemaligen Grafschaft Mark. 1926. Hamm o.J. S. 112-116
  5. Emil Steinkühler: Heessen (Westf.) - Die Geschichte der Gemeinde, Heessen 1952, Seite 280
  6. Datenchronik Stadtarchiv Hamm