1935

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Hamm wurde vor 709 Jahren gegründet.

Statistik

  • Die Einwohnerzahl von Heessen beträgt 9276 Personen.[1]

Ereignisse

Verwaltung

  • Durch eine polizeiliche Anordnung des Regierungspräsidenten in Münster vom 16. Juli wird der östliche Teil der Gemeinde Heessen zu einer landschaftlich hervorragenden Gegend erklärt. Dadurch werden bauliche Veränderungen oder Neubauten in diesem Gebiet verhindert, die das Landschaftsbild grob verunstalten. [4]

Militär

  • Hamm wird wieder Garnisonsstadt. Am 21. Mai hatte das Nazi-Regime die allgemeine Wehrpflicht wieder eingeführt und am 29. Oktober treffen die ersten Rekruten in Hamm ein. Sie werden am 7. November auf dem großen Exerzierplatz vereidigt. Bis in das Jahr 1938 werden insgesamt vier Kasernenkomplexe im Stadtgebiet von Hamm gebaut.

Politik

  • Am 5. November wird der neue Rat der Stadt Hamm in sein Amt eingeführt. Mit der neuen Gemeindeordnung vom 30. Januar, die die Naziregierung erlassen hatte, gab es keine Wahlen mehr zu diesem Kommunalparlament. Vielmehr wurden die Mitglieder im Einvernehmen zwischen kommunaler Parteiführung und dem Bürgermeister bestimmt. Die neuen Mitglieder waren Stadermann, Emil Oppermann, Ernst Stegner, Albert Borbet, Lothar Held, Robert Keimer, Otto Forthmüller, David Schöpper, Dr. Otto Baumecker, Karl Wibbe, Fritz Daniel, Wilhelm Bölling, Philipp Forler, Dr. Roebling, Ewald Schlaak, Freiherr von Steinaecker, Gustav Störmer, August Wolf, Theodor Weißbrock, Kurt Thomsen, Fritz Steinmeyer.

Polizei

  • Kriminalrat Ohlhöft wird am 28. Februar nach Saarbrücken versetzt. Seine Aufgaben werden zunächst nur kommissarisch vergeben, und zwar an Kriminalkommissar Dr. Miebach. Am 20. Juli übernimmt Kriminalrat Dr. Herrendörfer die Leitung der Hammer Kriminalpolizei. [5]

Wirtschaft

Bergbau

  • Auf der Zeche Sachsen ereignet sich auf der 1. Sohle ein Grubenbrand. Das Feuer kann durch Abdämmung erstickt werden. Die Jahresförderleistung des Bergwerk beläuft sich auf 682.844 t Steinkohle bei einer Belegschaftszahl von 1.630 Personen. [8]
  • Die Zeche de Wendel erreicht eine Jahresproduktion von 814.918 t Steinkohle bei einer Belegschaftszahl von 2212 Personen. [9]

Kultur

  • Am 19. Mai wird das Soldatenehrenmal an der Ostenallee eingeweiht. Die Bronzefigur gestaltete der aus Brackwede stammende Künstler Werner Hagemeister.
  • Die Waldbühne in Heessen zeigt in dieser Saison "Die Nibelungen" von Friedrich Hebbel. Zu den Vorstellungen kommen 80.000 Besucher. [10]

Religion

Gestorben

Anmerkungen

  1. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 276
  2. vgl. Siegfried Paul: Die Geschichte der Polizei in Hamm 1921 - 1945. Hamm 1984. S. 81
  3. Liesedore Langhammer: Das Gebiet der Stadt Hamm und seine Umgebung in ur- und frühgeschichtlicher Zeit. In: Ingrid Bauert-Keetman u.a.: Hamm. Chronik einer Stadt. Köln 1965. S. 7-28 Hier: S. 18
  4. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 283
  5. vgl. Siegfried Paul: Die Geschichte der Polizei in Hamm 1921 - 1945. Hamm 1984. S. 80-81
  6. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 283
  7. WA 12. April 1935
  8. Peter Voß: Die Zechen in Hamm. Werne 1994. S. 56
  9. Michael Rost: Chronik des Bergwerks Heinrich Robert 1901-2001.100 Jahre Heinrich Robert. Bergbau in Hamm. O.O. o.J.
  10. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 283
  11. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 209
  12. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 43