1936

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Hamm wurde vor 708 Jahren gegründet.

Statistik

  • In diesem Jahr wurden in Hamm 905 Kraftfahrzeuge neu zugelassen.

Ereignisse

  • Die Weihnachtskirmes an der Pauluskirche findet am 21. Dezember und 22. Dezember, ist aber auf den südlichen Teil des Kirchplatzes beschränkt.
  • In Werries wird ein Grab aus der Merowingerzeit (6. und 7. Jahrhundert) gefunden. Das Gustav-Lübcke-Museum hat aus dem Fund eine Lanzenspitze, eine Wurfaxt (Franziska), ein Langschwert (Spatha), ein Messer, eine Pferdetrense und eine Gürtelschnalle aus Bronze erhalten. [1]

Verwaltung

  • Am 10. August wird in der 16. Verordnung über Wohnsiedlungsgebiete Heessen zu einem Wohnsiedlungsgebiet erklärt. Die Gemeinde muss nun einen Wirtschaftsplan aufstellen, der die geordnete Nutzung des Bodens hinsichtlich aller Nutzungsformen in den Grundzügen regelt. Dabei sind die Erfordernisse von Land- und Forstwirtschaft, von Industrie und Verkehr, von Bebauung und Erhaltung des Landschaftsbildes zu berücksichtigen. [2]

Militär

  • Am 15. Januar wird die neue Infanterie-Kaserne an der Lindenallee dem Militär übergeben. Das 1. Bataillon des Infanterie-Regiments 64 rückt dort ein und räumt die bis dahin provisorisch genutzte Lessingschule.

Wirtschaft

  • Im Januar wird das Lutherhaus an der Königstraße versteigert. Die Stadt Hamm erhält den Zuschlag und bringt dort besonders NS-Einrichtungen unter.
  • Die Gebrüder Alsberg verkauften am 14. August ihr Kaufhaus an der Bahnhofstraße an die Firma Fahning. Als Juden verließen sie fluchtartig die Stadt Hamm.
  • Das Wasserwerk in Warmen, das die Stadt Hamm mit Ruhrwasser versorgt, geht in Betrieb. Es löst das ältere Ruhrwasserwerk ab. [3]
  • Die Gemeinde Heessen erwirbt den Kappenbusch. [4]

Bergbau

  • Die Zeche de Wendel weist eine Jahresproduktion von 942.357 t Steinkohle bei einer Belegschaftszahl von 2104 Personen aus. [5]

Kultur

  • Am 12. Januar besucht der Schauspieler Hans Albers die Stadt Hamm. Er ist bei der Aufführung seines neuen Film Henker, Frauen und Soldaten im Diana-Theater zugegen.
  • Die Waldbühne in Heessen zeigt in dieser Saison das Theaterstück "Ferdinand von Schill" von E.Eckert. Zu den Aufführungen kommen 82.000 Besucher. [6]

Anmerkungen

  1. Liesedore Langhammer: Das Gebiet der Stadt Hamm und seine Umgebung in ur- und frühgeschichtlicher Zeit. In: Ingrid Bauert-Keetman u.a.: Hamm. Chronik einer Stadt. Köln 1965. S. 7-28 Hier: S. 23
  2. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 283
  3. 100 Jahre Stadtwerke Hamm/Westf. 1858-1958. Hamm 1958. S. 34
  4. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 283
  5. Michael Rost: Chronik des Bergwerks Heinrich Robert 1901-2001.100 Jahre Heinrich Robert. Bergbau in Hamm. O.O. o.J.
  6. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 283