1925

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Hamm wurde vor 699 Jahren gegründet.

Statistik

Grabmal des Gustav Lübcke auf dem Marker Friedhof 2007
  • Die Gesamtbevölkerung von Hamm beträgt 50.040 Personen, davon 19.782 evangelischen und 29.194 katholischen Glaubens, sowie 401 Juden. Die Zahl der Wohngebäude beträgt 4.310.

Ereignisse

Verwaltung

  • Der Heessener Amtmann Hans Gogrewe tritt am 1. März in den Ruhestand. [2]

Wirtschaft

  • In Rhynern werden die Flügel der Windmühle Schumacher abgebaut. [3]
  • Am 20. Januar gründen Hammer Polizeibeamte eine Siedlungsgenossenschaft. [4]
  • Heinrich Klostermann gründet eine Tiefbaufirma in Hamm.
  • Erstmals wird in Hamm der Wettbewerb "Das schöne Schaufenster" durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich daran über 200 Firmen mit Ihren Auslagen. 61 Fenster wurden dabei ausgezeichnet und erhielten goldenen, silberne und bronzene Medaillen. Unter den ausgezeichneten Firmen waren u.a. die Landmetzgerei Landmann (ehemals auf der Weststraße), Dabelow, Herlitz, Grüter und Schimpff sowie Richter (heute: TerVeen) mit Goldauszeichnungen und Alsberg (heute: Kaufhof) mit einer Silbermedaille. Bronzemedaillen erhielten u.a. Heuse, Runte und das Schuhgeschäft Viehoff. [5]

Polizei

Verkehr

  • Im Sommer und Herbst diesen Jahres wird der Verschiebebahnhof Hamm mit neuester Ablauftechnik ausgestattet. [8]
  • Eine Buslinie vom Bahnhof nach Herringen wird im Mai als Vorläufer einer geplanten Straßenbahnverbindung in Betrieb genommen. [9]
  • Eine Buslinie von Hamm-Osten nach Werries wird in Betrieb genommen.
  • Die Straßenbahnsüdstrecke wird im Mai zweigleisig ausgebaut. [10]
  • Am 21. März wird eine Postautolinie von Beckum über Heessen nach Hamm eingerichtet. [11]
  • In Heessen wird in der Dorfstraße eine Brücke gebaut.[12]

Bergbau

  • Auf der Zeche de Wendel erreicht der im Jahr 1923 abgeteufte Schacht Franz seine Endtiefe von 1010 m. [13]
  • Die Jahresfördermenge der Zeche de Wendel beträgt 763.605 t Steinkohle bei einer Beschäftigtenzahl von 4157 Personen. [14]
  • Der Betrieb der Zeche Maximilian wird endgültig eingestellt, die Schächte 1 und 2 werden abgedeckt. [15]
  • Die Zeche Sachsen erreicht eines Jahresfördermenge von 540.044 t Steinkohle bei einer Belegschaftszahl von 2.060 Personen. [16]

Bildung

  • Das katholische Lehrerseminar wird aufgelöst. Das vom Seminar genutzte Gebäude am Beisenkamp wird dem städtischen Oberlyzeum zur Verfügung gestellt.
  • Das evangelische Lehrerseminar wird Ende Februar aufgehoben. Die angeschlossene Übungsschule für die Lehramtskandidaten wird aufgelöst. [17]
  • Das städtische Lyzeum zieht von der Hohe Straße in die Gebäude des ehemaligen Lehrerseminars am Beisenkamp um. Das Gebäude an der Hohe Straße wird von der katholischen Rektoratsschule belegt, die ihr Domizil an der Brüderstraße aufgibt. [18]
  • Im April wird Dr. Hirzebruch Leiter der städtischen Oberrealschule. [19]
  • Am 14. Mai wird Dr. Otto Brinkmann in sein Amt als Direktor des Gymnasium Hammonense eingeführt.
  • Am 15. September finden in der Westenvorstadt auf dem Hermann-Juckenack-Platz die Reichsjugendkämpfe der Volksschulen statt. [20]
  • Das Gymnasium Hammonense beginnt mit alljährlichen Weimar-Fahrten.[21]
  • Der Hammer Volksschullehrer Adolf Stakemeier veröffentlich sein Wer zur Heimatkunde unter dem Titel Wegweiser zur Einführung in die Heimatkunde im Hammer Verlag von Breer und Thiemann. [22]
  • In allen Hammer Schulen wird der Schwimmunterricht verbindlich eingeführt. [23]

Religion

  • An der Kreuzkirche in Bockum wird der Grundstein für ein Gemeindezentrum gelegt, das ab 1931 den Namen Gustav-Adolf-Haus trägt.[24]
  • Am Ostermontag wird in Hövel eine neue Glocke geweiht.

Gestorben

Anmerkungen

  1. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 281
  2. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 281
  3. Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  4. vgl. Siegfried Paul: Die Geschichte der Polizei in Hamm 1921 - 1945. Hamm 1984. S. 34
  5. vgl. "Das schöne Schaufenster. Ersten Wettbewerb gab es schon 1925. Fragen von damlas sind heute aktuell. In. Westfälischer Anzeigerb vom 20.3.2019
  6. vgl. Siegfried Paul: Die Geschichte der Polizei in Hamm 1921 - 1945. Hamm 1984. S. 40
  7. vgl. Siegfried Paul: Die Geschichte der Polizei in Hamm 1921 - 1945. Hamm 1984. S. 52
  8. Markus Meinold: Bahnhof Hamm (Westf). Die Geschichte eines Eisenbahnknotens. Hövelhof 2004. S. 18
  9. 100 Jahre Stadtwerke Hamm/Westf. 1858-1958. Hamm 1958. S. 39
  10. 100 Jahre Stadtwerke Hamm/Westf. 1858-1958. Hamm 1958. S. 39
  11. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 281
  12. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 281
  13. Peter Voß: Die Zechen in Hamm. Werne 1994. S. 17
  14. Michael Rost: Chronik des Bergwerks Heinrich Robert 1901-2001.100 Jahre Heinrich Robert. Bergbau in Hamm. O.O. o.J.
  15. Peter Voß: Die Zechen in Hamm. Werne 1994. S. 37
  16. Peter Voß: Die Zechen in Hamm. Werne 1994. S. 55
  17. Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  18. Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  19. Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  20. Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  21. Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  22. Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  23. Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  24. Fritz Schumacher, Hartmut Greilich: Bockum-Hövel. Aus Geschichte und Heimatkunde. Bockum-Hövel 1956. S. 82