1615

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Hamm wurde vor 389 Jahren gegründet.

Ereignisse

  • Am 18. Mai gibt die Stadt Hamm gegen den Freiherrn Jobst VII. von der Recke eine Kriegserklärung ab. Der Streit führt zum Ausfuhrverbot Hammer Bieres in das Münsterland. [1]

Justiz

  • Der Offizial zu Münster fordert am 4. Juni durch die Rektoren der Kirche zu Heessen Jodocus von der Recke als Fidejussoren der Erben von Heiden zu Hagenbeck zur Zahlung einer Schuld an die Witwe Brüninghausen auf. Unterschrift des Notars Sunderhus in Vertretung des Notars Schmalen. [2]
  • Gegen die Zahlung von 200 Reichstalern wird der Arrest von 2000 Reichstalern, die im Brüderkloster zu Hamm liegen, am 16. Juli aufgehoben. Luleff und Gerdt Falcke von Galen hatten diesen Arrest durchgesetzt gehabt und sind Zahlungsempfänger. [3]

Wirtschaft

  • Am 21. Februar befreien Hammer Bürger mit Hilfe von 60 Soldaten die zuvor von Jobst VII. von der Recke eingefangene Rinder. Diese hatten nach Ansicht des Herrn von der Recke zu unrecht auf der Denne in Heessen geweidet und er verlangte von den Hammer das sogenannte Schüttgeld, bevor er die Tiere wieder herausgeben wollte.[4]
  • Am 21. Juni bestätigt der Notar Jakob Hauer die Restzahlung des Dietrich von der Recke zu Uentrop auf das Schwanensterts Erbe in Dolberg. [5]
  • Dietrich von der Recke zu Caldenhof überträgt am 19. Juli dem Hammer Bürger Steffe Suedtholdt 61 Reichstaler 20 1/2 Schilling wegen vorgestreckter Gelder für seine Rüstung. [6]
  • Johann Schönenberg wird am 10. August mit dem halben Haus Horne belehnt, und zwar in Vormundschaft für die Erbtochter Walburga Sophie Torcks des Goddert Torcks zu Horne. [7]
  • Gertrud Krebs, Witwe des Dietrich von der Recke zu Caldenhof, tauscht mit Sydonea Margaretha von Fürstenberg, Witwe Torcks zu Horne, am 25. November Eigenhörige. [8]
  • Der Bierkrieg beginnt. Gegen Hammer Keut wird im Münsterland ein Einfuhrverbot erlassen. Vor allem Freiherr Jobst von der Recke zu Heessen hatte dieses Importverbot betrieben. [9]
  • Die Volmarsteiner Lehnkammer, also die Besitztümer der Familie von Volmarstein, die an die Familie von der Recke gekommen waren, werden zwischen den Familienzweigen in Heessen und Steinfurt aufgeteilt. Dabei erhält Heessen 54 Lehnstücke und Steinfurt 56 Lehnstücke. [10]

Bildung

Anmerkungen

  1. Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  2. vgl. Urkunde 1615 Juni 4
  3. vgl. Urkunde 1615 Juli 16
  4. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 135
  5. vgl. Urkunde 1615 Juni 21
  6. vgl. Urkunde 1615 Juli 19
  7. vgl. Urkunde 1615 August 10
  8. vgl. Urkunde 1615 November 25
  9. Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  10. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 27 und 37