1619

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Hamm wurde vor 393 Jahren gegründet.

Justiz

  • Der Jude Moyses aus Hamm klagt gegen den apostolischen Nuntius in Köln und Hermann Unkenbolt aus Hamm wegen der Unzulässigkeit der Anrufung eines geistlichen Gericht bei Schuldforderungen. [1]

Wirtschaft

  • Dietrich von der Recke zu Uentrop verkauft am 6. Januar eine Rente von 66 Reichstalern an den Bürgermeister von Soest, Konrad Zweiffler. [2]
  • Dietherich Hane, Propst zu Cappenberg (zum Cappenberge), überträgt am 20. Januar der Gertberg geb. von Wylach, Witwe von Harman zu Haaren (Horne), die vor dem Hause Haaren bei dem Schieffmersch belegene Heuwiese, in die er in der Diskussionssache Harman vom Offizialatgericht immittiert worden war, nachdem er dafür die entsprechende Bezahlung erhalten hat. [3]
  • Am 26. Januar pachtet Gerbrecht von Willach, Witwe Harmen zu Horne, ein Stück Land im Kirchspiel Dolberg mit der Option, dieses Land anschließend käuflich zu erwerben. [4]
  • Am 8. Februar kauft Gerberga von Willach, Witwe Harmen zu Horne, die große und die kleine Schipmersch, die ihre Schwiegereltern verkauft hatten, für das Haus Horne zurück. [5]
  • Gerberga von Willach, Witwe von Harmen zu Horne, kauft am 25. März eine Rentenverschreibung ihrer verstorbenen Schwiegereltern zurück. [6]
  • Stephan Hemestedde und seine Frau verkaufen am 27. April dem Rentmeister zu Hamm, Werner Neuhaus, und dessen Ehefrau Clara Stille eine Rente von 1 1/2 Reichstalern für 25 Reichstaler Kapital. [7]
  • Unter dem Datum des 15. August beurkunden der Bürgermeister und der Rat der Stadt Hamm den Verkauf eines Hauses an den Notar Scheringhaus. [8]
  • Konrad von Ketteler verpflichtet sich am 11. Oktober etwaige Schäden bei einer Durchflößung von Holz durch das Uentroper Flut- und Mühlenwerk zu erstatten und durch die einmalige Genehmigung durch Margaretha von Imbsen aus Uentrop keine weiteren Rechte abzuleiten. [9]
  • Auf einer Hammer Weide werden fünf zugelaufene Rinder aufgegriffen und dem Hirten übergeben. Nach vier Wochen meldet eine Frau aus dem Münsterland ihre Eigentumsrechte an den Tieren an und erhält diese gegen Zahlung von 6 Mark (Schüttgeld) zurück. [10]

Religion

  • Am 7. April wird Martin Mertzenich aus Jülich Guardian des Franziskaner-Klosters in Hamm.
  • Die lutherisch gesinnten evangelischen Christen in Hamm ersuchen den Rat der Stadt um die freie und öffentliche Religionsausübung. Nach dem Protkoll der reformierten Kirchengemeinde vom 22. Dezember wird ihnen dieses aber verwehrt.

Anmerkungen

  1. Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  2. vgl. Urkunde 1619 Januar 6
  3. vgl. Urkunde 1619 Januar 20
  4. vgl. Urkunde 1619 Januar 26
  5. vgl. Urkunde 1619 Februar 8
  6. vgl. Urkunde 1619 März 25
  7. vgl. Urkunde 1619 April 27
  8. Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  9. vgl. Urkunde 1619 Oktober 11
  10. Datenchronik Stadtarchiv Hamm