Widumstraße 27
Eine Adresse Widumstraße 27 existiert heute nicht. Das Areal befindet sich auf der Hausstätte mit der alten Nro 340 auf der Nordseite der Widumstraße, die zur Osthofe gehörte, während die Südseite der Südhofe zugerechnet wurde.

Geschichte der Hausstätte
Nach dem Stadtbrand von 1741 ließ Schuster Henrich Diedrich Haumann das Haus 1743 auf der alten Stätte neu errichten. 1804 erwarb der Soldat und spätere Schuster Johann Asheuer[1] (1769-1828) das Haus für 735 Reichstaler von Elias Marks. Nachdem das Haus in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mehrfach den Eigentümer gewechselt hatte, führte Louis Wilke im 1879 erworbenen Hause lange Jahre die Gastwirtschaft "Zur Krone". Inhaber Otto Brunn führte diese ab 1936 weiter.
Eigentümer
- oo 1735[2] Anna Catharina Draing
- oo 1779 Maria Catharina Haumann Wwe Holtmann
- oo Catharina Lepper
- 1804: Elias Marks (1765-1854), Kaufmann
- 1804[4]/1833: Johann Asheuer (1769-1828), Soldat (1804), Schuster
- oo Anna Maria Brand (ca. 1780-1811)
- oo 1811 Elisabeth Weber (ca. 1786- ) aus Rhynern
- oo 1828[6] Caroline Henriette Geck (1806- ), T des Carl Geck (→ Nro 163)
- oo 1866 Friedericke Löwenstein (1844-1908)[10] aus Belecke
- oo Elisabetha Rasche
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- 1892/1929: Louis Wilke, Wirt
- 1931/1933: Heinz Wilke, Restaurateur
- 1936/1964: Erbengemeinschaft Wilke
- (M) 1936/1964: Otto Brunn, Gastwirt
- 1967/1972: Friedrich Niederhoff, Nordstraße 14
- (M) 1967/1972: Waltraud Rabanus, Gaststätte
- 1974/1976: Elisabeth Helbach, Nordstraße 14
- (M) 1974: Waltraud Rabanus, Gaststätte
- (M) 1976: Gaststätte Discothek Texas Hütte (Inh. Margeret Rüsing)
Anmerkungen
- ↑ Er war ein Sohn des Soldaten Johann Asheuer (ca. 1737-1811) und dessen Ehefrau Anna Maria geb. Kortmann.
- ↑ 1735 (Trauregister)
- ↑ 1799 Kauf für 635 Reichstaler
- ↑ 1804 Kauf für 735 Reichstaler von Elias Marks
- ↑ 1833 Kauf für 400 Taler
- ↑ 1828 (Trauregister): dort Diedrich Heinrich Wilhelm Schulte; bei den Taufeinträgen der Kinder 1834, 1836, 1838, 1840, 1844 jedoch: Diedrich Heinrich Wilhelm Schultz
- ↑ 1858 Kauf für 1400 Taler
- ↑ Das Grab befindet sich auf dem jüdischen Teil des Ostenfriedhofs; vgl. Elke Hilscher: Jüdischer Friedhof in Hamm, Hamm 1994, S. 189 G 61.
- ↑ Aron Lilienfeld ist später im Vorstand der Synagogengemeinde Hamm belegt (1881, 1891).
- ↑ Das Grab befindet sich auf dem jüdischen Teil des Ostenfriedhofs; vgl. Elke Hilscher: Jüdischer Friedhof in Hamm, Hamm 1994, S. 192 G 62.
- ↑ 1862 Kauf für 1525 Taler
Literatur
- Andreas Schulte: Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 340.