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Gedenkstätte Alte Synagoge

Schon wenige Jahrzehnte nach der Gründung der Stadt haben in Hamm auch Juden gelebt. Die Bürgerschaft stand ihnen jedoch kritisch gegenüber. Beispielsweise stellte sie 1621 an den Rat den Antrag: Es ist der Gemeinheit (Bürgerschaft) gänzliche Meinung, dass nach langer geschehener Vergünstigung die Juden ganz und gar zur Stadt hinausgebracht werden mögen [...]

Am 29. März 1933 – in Hamm lebten zu dieser Zeit 402 jüdische Bürger – erklärte Erich Deter, NSDAP-Kreisleiter, dem Stadtparlament, seine Partei werde mit den Juden „abrechnen“. Am 1. April 1933 musste das Kaufhaus Gebrüder Alsberg schließen. Wie andernorts auch wurde in Hamm am 9. November 1938 die Synagoge verwüstet und nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut ... weiterlesen

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Evangelisches Krankenhaus in den 1970er-Jahren

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Oberlandesgericht (Neubau)

Das Oberlandesgericht in Hamm ist das größte Oberlandesgericht in Deutschland. In seinem rund 21.600 km² großen Gerichtsbezirk leben ca. 8,8 Millionen Menschen. Zum Bezirk gehören zehn Landgerichte in Arnsberg, Bielefeld, Bochum, Detmold, Dortmund, Essen, Hagen, Münster, Paderborn, Siegen und 77 Amtsgerichte. Die Amtsgerichte in Dortmund und Essen unterstehen als Präsidialamtsgerichte unmittelbar der Verwaltung des Oberlandesgerichts Hamm.

Das Gebäude an seinem jetzigen Standort an der Heßlerstraße wurde in den Jahren 1955 bis 1959 verwirklicht. Das alte Gerichtsgebäude am Friedrichsplatz – heute Theodor-Heuss-Platz – wurde von der Stadt Hamm übernommen und wird heute als Rathaus genutzt. … weiterlesen

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Der Bärenbrunnen am Ostring

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Isenbeck (1980er)

Das Bierbrauen hatte in Hamm eine lange Tradition. Bereits im Jahr 1444 ist in den Annalen der Stadt Hamm nachzulesen, dass den Bäckern und Brauern das Gewerbemonopol für Bier und Brot im ehemaligen Amt erteilt wurde.

Bis 1988 produzierte die Isenbeck-Brauerei am Nordenwall ein feinherbes Pils „made in Hamm“. Sie befand sich am heutigen Standort des Allee-Centers am Richard-Matthaei-Platz. Dann verlegte die damalige Hauptaktionärin der Isenbeck-Privatbrauerei, die Nies-Gruppe, den Braubetrieb nach Paderborn, wo sie eine eigene Braustätte unterhielt ... weiterlesen

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Ehemalige Aral-Tankstelle Schiffer am Nordring

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Die Amerikaner nehmen den Bahnhof Hamm ein

1945 findet der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands sein Ende. Hamm wird im letzten Kriegsjahr nochmals Ziel von Fliegerangriffen, Heessen etwa am 7. Januar, 29. Januar und 27. März sowie der Bahnhof in Mitte am 16. Februar. Der letzte Luftangriff auf Hamm-Mitte am 19. März trifft das damalige Gebäude des Oberlandesgerichts, in dessen Luftschutzkeller vier Menschen sterben.

Am Abend des 31. März (Karsamstag) kommt Hamm in Reichweite der amerikanischen Artillerie. Heessen wird am 1. April besetzt und am 2. April dringen die Amerikaner bis zum Hammer Bahnhof vor. Die deutschen Truppen ziehen sich am schließlich 5. April aus Hamm Richtung Werl zurück. Erste Übergabeverhandlungen beginnen. ... weiterlesen

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Fördertürme der Zeche Radbod in Bockum-Hövel

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Kaufhaus Ter Veen (2008)

Ter Veen war ein Traditionskaufhaus in der Fußgängerzone von Hamm. Es überlebte 112 Jahre, obwohl ihm mit Kaufhalle, Kaufhof und Horten zwischenzeitlich drei größere Konkurrenten in der Bahnhofstraße das Geschäft streitig machten.

Der erste Besitzer des Geschäftes war Siegfried Richter (Bahnhofstraße 13). Er gehörte der jüdischen Gemeinde in Hamm an. Im Jahre 1940 wurde das Kaufhaus enteignet („zwangsarisiert“) und ging an den Meistbietenden – Egbert Ter Veen mit 280.000 Reichsmark.

Das Kaufhaus Ter Veen wurde im Zweiten Weltkrieg zweimal ausgebombt und in der Nachkriegszeit von Egbert Ter Veen wieder aufgebaut. In den 1960er-Jahren war man dann weit über die Grenzen der Stadt bekannt. Schönheitsköniginnen wie Mrs. Germany 1967, Fee von Zitzewitz, waren – genauso wie die Baby-Elefanten des Zirkus Althoff – besondere Attraktionen in den Verkaufsräumen. ... weiterlesen

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Ekke Nekkepen von Otmar Alt im Hafen

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Busse der Stadtwerke Hamm

Der Nahverkehr in Hamm besteht aus Buslinien verschiedenster Betreiber (Stadtwerke Hamm, VGBreitenbach, VKU, RVM sowie RLG) und dem Schienenverkehr von Eurobahn und National Express (inkl. RRX). Die Deutsche Bahn ist seit der Umstellung der RE-Linien über Hamm auf RRX-Vorlaufbetrieb nicht mehr mit ihren Zügen im Hammer Nahverkehr vertreten.

Im ganzen Stadtgebiet sind momentan ca. 23 reguläre Buslinien tagsüber und sechs Buslinien nachts unterwegs. Sie halten an knapp 540 Haltestellen im ganzen Stadtgebiet. Alleine die Stadtwerke verfügen dabei über einen Fuhrpark von 61 Linienbussen. Die letzten größeren Anpassungen am Netz fanden 2021 mit der Umstellung von Halbmesserlinien (Fahrten vom Hauptbahnhof bis in einen einzelnen Stadtteil) auf Durchmesserlinien (von Stadtteil zu Stadtteil via Hauptbahnhof) und der Einführung der Ringbuslinie statt. ... weiterlesen

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Gradierwerk im Kurpark bei Nacht

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Straßenbahn im Jahr 1958

Am 15. Juni 1897 unterzeichneten die Elektrizitäts AG und der Magistrat der Stadt Hamm, vertreten durch Bürgermeister Richard Matthaei und Ratsherr F. Cobet, einen Vertrag über die Gründung der Hammer Straßenbahn. Die Gleisbauarbeiten an der meterspurigen Strecke Westenschützenhof–Osten, die von Vorsterhausen durch die Stadtmitte nach Kronenburg führte, begannen im Frühjahr 1898 und konnten noch im selben Jahr abgeschlossen werden.

Eine Probefahrt am 19. Oktober verlief erfolgreich, so dass die Elektrizitäts AG den fahrplanmäßigen Betrieb am darauffolgenden Tag aufnehmen konnte. Im Verlauf des ersten Jahres gab es noch keine festen Haltestellen. Wer mitfahren wollte, gab dem Wagenführer ein Zeichen oder rief ihm zu; dieser hielt daraufhin den Wagen an, der Fahrgast stieg ein und die Fahrt ging weiter.

Aufgrund des stark zunehmenden Autoverkehrs in der Innenstadt und wegen der engen Straßenverhältnisse, nicht zuletzt aber auch aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen, beschloss der Rat der Stadt am 16. Februar 1961, den Straßenbahnbetrieb ab 1. April 1961 ganz auf Omnibusbetrieb umzustellen. Seither sind die Stadtwerke Hamm im ÖPNV ein reiner Omnibusbetrieb. ... weiterlesen

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Zeche Heinrich-Robert – Förderturm und Direktionsgebäude