1942

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Hamm wurde vor 716 Jahren gegründet.

Hamm im 2. Weltkrieg

  • Am 26. Januar fallen bei einem Luftangriff Bomben auf das Haus Thiemann, die Königstraße und die Druckerei Griebsch.
  • In der Nacht vom 10. April auf den 11. April wird bei einem Luftangriff der Hammer Norden getroffen.
  • In den ersten Stunden des 13. April fallen bei einem Angriff alliierter Flugzeuge Bomben auf Berge.
  • Am 16. April wird bei einem Luftangriff Herringen bombardiert.
  • In den ersten Stunden des 1. August wird die Stadt Hamm von Flugzeugen attackiert.
  • Vom 17. August auf den 18. August wird die Stadt Hamm bei einem Luftangriff bombardiert. Eine Bombe landet auf dem Bauernhof Wortmann am Harlinghauser Knapp. Die Angriffe werden durch starkes Flakabwehrfeuer begleitet.
  • In Heessen werden Luftschutzeinrichtung und Feuerlöschteiche angelegt. [1]
  • Das Elektrizitätswerk in Heessen liefert Leitungskupfer für Rüstungszwecke ab. [2]

Polizei

  • Am 7. Juli wird Polizeidirektor Rottmann zum Leiter der Polizeidirektion Hamm ernannt.[3]

Verkehr

  • Im Hammer Bahnhof verkehren täglich 115 Personenzüge. Dazu halten in Hamm regelmäßig 14 Fronturlauberzüge. [4]

Bergbau

  • Auf der Zeche Heinrich-Robert wird das Holzfördergerüst des Schachts Humbert durch eine Stahlstrebenkonstruktion ersetzt. [5]
  • Auf der Zeche Sachsen erreicht der Schacht 2 beim Abteufen die Tiefe von 1.111 m und damit die 3. Sohle des Bergwerks. Zudem wird in Werries der Schacht Bayern abgeteuft. Ziel ist es, dort ein eigenständiges Bergwerk zu errichten. [6]
  • Der Bergwerksdirektor Wimmelmann gibt die Leitung der Steinkohlengewerkschaft der Reichswerke auf - diese ist u.a. im Besitz der Zeche Sachsen und hat ihren sitz in Heessen - , um als Vorstandsvorsitzender der Harpener Bergbau-AG berufen zu werden. Seine Nachfolge bei den Reichswerken übernimmt der Bergassessor a.D. Werner Hofmann. [7]

Religion

  • Anton Maas, Pfarrer der Liebfrauengemeinde, muss krankheitsbedingt sein Amt niederlegen.
  • Die bronzene Gebetsglocke der Kreuzkirche in Bockum-Hövel mit dem Ton cis(Inschrift:Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.Röm 12,12) wird für Kriegszwecke eingezogen. Es war die einzige Glocke von 1918-1921.[8]

Anmerkungen

  1. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 284
  2. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 284
  3. vgl. Siegfried Paul: Die Geschichte der Polizei in Hamm 1921-1945. Hamm 1984. S. 131
  4. Markus Meinold: Bahnhof Hamm (Westf). Die Geschichte eines Eisenbahnknotens. Hövelhof 2004. S. 31
  5. Peter Voß: Die Zechen in Hamm. Werne 1994. S. 20
  6. Peter Voß: Die Zechen in Hamm. Werne 1994. S. 58
  7. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 284
  8. Zeittafel, zusammengestellt von Pfarrer Hans Witt.WA vom 18.2.2012