Museumsstraße 6
Eine Adresse Museumsstraße 6 - bis 1968 Kirchstraße 6 - existiert heute nicht mehr. Bereits um 1927 wurde die Häusergruppe (Nr. 4-6) sowie die nördlich daran anschließende Brüderstraße 8 im Zusammenhang mit dem Bau des Stadthauses niedergelegt. Die gesamte Häusergruppe war nach dem Stadtbrand von 1734 errichtet worden.

Geschichte der Hausstätte
Das Haus Museumsstraße 6 befand sich auf der alten Hausstätte Nro 224 in der Nordhofe. Es grenzte - wie auf dem Foto gut zu erkennen ist - nördlich (= links im Vordergrund) an die Brüderstraße 8 und südlich (Blickrichtung zur Pauluskirche) an die Museumsstraße 5 an. Nach dem Stadtbrand 1734 ließ Schneider Wilhelm Flasshoff das Haus auf der alten Hausstätte neu errichten. Der gemeinschaftliche Brunnen mit den Nachbarhäusern Museumsstraße 5 und Museumsstraße 4 war 1742 ebenfalls beschädigt. 1927 war die Stadt Hamm Eigentümerin[1], die es - wie auch die angrenzenden Nachbarhäuser - niederlegen ließ, da es dem Westeingang des Stadthauses im Wege stand.
Eigentümer
- 1734/1741: Wilhelm Flasshoff, Schneider
- 1777/1796: Ludwig Milges (1796†), Servicerendant im IR 9 (→ Nro 136)
- oo 1777[2] Anna Christina Flasshoff (ca. 1732-1786) Wwe Wulfmeyer
- oo Ellinghaus
- oo 1819[3] Dorothea Eupen (ca. 1797-1850)
- oo 1833[4] Dorothea Eupen (ca. 1797-1850) Wwe Stichmann
- 1. oo 1849[5] Christine Brinkkoetter (ca. 1825- ) aus Bockum
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Anmerkungen
- ↑ Im AB 1927 werden noch ein Mieter aufgeführt
- ↑ Vgl. 1777 (Trauregister)
- ↑ Vgl. 1819 (Trauregister)
- ↑ Vgl. 1833 (Trauregister)
- ↑ Vgl. 1849 (Trauregister)
- ↑ AB 1892: Erben Heinrich Witthaus
- ↑ AB 1929: nicht mehr aufgeführt
Literatur
- Andreas Schulte: Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 224.