Königstraße 44
Erscheinungsbild

Eine eigenständige Adresse Königstraße 44 gibt es heute nicht mehr. Die Hausstätte ist im Gebäudekomplex des Westfälischen Anzeigers aufgegangen.
Geschichte der Hausstätte

Das Haus Königstraße 44 befand sich auf der alten Hausstätte Nro 572 in der Südhofe. Das Haus war von den Stadtbränden von 1734 und 1741 nicht betroffen. Der gemeinschaftliche Brunnen mit dem Nachbarhaus Königstraße 42 war 1742 unbeschädigt. Der erste sicher identifizierte Eigentümer ist bislang Wilhelm Schürmann aus Soest, der 1803 im Infanterieregiment in Hamm als Musketier diente und aufgrund einer Invalidität ab 1804 als Schuster tätig wurde.
Eigentümer
- 1734/1751: Henrich Stratmann
- 1791/1803: Johann Henrich Wortmann
- 1803/1834: Wilhelm Schürmann (1775-1827) aus Soest, Musketier im IR 9 (1800, 1803), Schuster (1804)[1]
- 1834/1862: Johann Friedrich Horstmann (1787-1862), Kaufmann (→ Nro 66)
- 1877/1886: Apollinarius Trocki (1826- ), Fabrikarbeiter
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Anmerkungen
- ↑ 1804 als dienstunfähig (Invalide) bezeichnet
- ↑ Vgl. 1800 (Trauregister)
- ↑ Vgl. 1805 (Trauregister), dort: Friderica Fabro. Die Altersangabe (22 Jahre) und der Herkunftsort (Lippstadt) stimmen überein. In den Kirchenbucheinträgen finden sich folgende Namenvarianten: Feith (1806, 1811, 1812); Veith (1815); Feith (1819, 1825); Feit (1827).
- ↑ AB 1938/1942 (Nr. 44)
Literatur
- Andreas Schulte: Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 572.