Eine eigenständige Adresse Königstraße 43 gibt es heute nicht mehr. Die Hausstätte ist im Gebäudekomplex des Westfälischen Anzeigers aufgegangen.

Areal der ehem. Königstraße 43 (2008)

Geschichte der Hausstätte

 
Königstraße 43 (1828, Fortschreibung)

Das Haus Königstraße 43 befand sich auf der alten Hausstätte Nro 574 in der Südhofe. Um 1750 stand es mit dem Nachbarhaus Königstraße 42 unter einem Dach. Die Eigentumsverhältnisse wechselten im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts recht häufig.

Eigentümer

  • 1770/1790: Caspar Rebber (1740-1800), Bürger und Schneider
oo 1770 Maria Elisabeth Hoppe Wwe Otto (ca. 1727-1789)
  • 1790/1804: Johann Henrich Holtmann (1739 -1796), Bürger und Bleicher
oo 1766 Maria Elisabeth Kamps
  • 1804/1822: Wilhelm Ostermann (ca. 1778-1821) aus Kamen, Pumpenmacher[1]
oo 1804 Christina Hegemann (ca. 1782- )
oo 1829 Sophie Redicker (1805-1869)
  • 1836/1846: Carl von Bönnninghausen († ca. 1846), Partikulier[2]
oo Berhardine Paulus
  • 1846/1877: Wwe Carl von Bönninghausen und 6 Kinder
  • 1877/1886: Carl von Bönninghausen (1840-), Raseur
oo 1870 Elisabeth Rodenstein

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Anmerkungen

  1. Er erhält als Stadtpumpenmeister 1804 3 Reichstaler Besoldung.
  2. Er war Exkonventuale des Klosters Scheda, Gemeinde Wickede (Ruhr), Kreis Soest.
  3. AB 1938/1942 (Nr. 43)
  4. AB 1951 (Nr. 42-43)

Literatur

  • Andreas Schulte: Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 574.