Paul Schamer

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Paul Schamer

Paul Schamer (* 21. Januar 1888 in Hildesheim; † Januar 1951 in Hamm) war gelernter Eisendreher katholischer Gewerkschafter und Politiker (Zentrum, CDU) in Hamm.

Leben

Im Jahr 1918 wurde Paul Schamer Gewerkschaftssekretär in Neheim-Hüsten, und zwar für die Metallarbeitergewerkschaft. 1924 kam er nach Hamm und übernahm das Sekretariat für die Arbeitervereine (die spätere KAB). Das Sekretariat befand sich in der Martin-Luther-Straße.

Er trat in die Zentrumspartei ein. Er war von 1921 bis 1924 Mitglied des Kreistages und des Kreisausschusses des Kreises Arnsberg, von 1925 bis 1933 Mitglied des Westfälischen Provinziallandtages und von 1928 bis 1933 Mitglied des Preußischen Landtages.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten und dem Verbot der Arbeitervereine musste Schamer seine Gewerkschaftstätigkeit aufgeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete er die CDU in Hamm mit und war von 1947 bis 1948 der zweite Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Hamm. Im folgte auf das Amt Heinz Diekmann.

Von 1946 bis 1948 war er Mitglied im ersten gewählten Stadtrat der Nachkriegszeit. Er wurde im Wahlbezirk IV mit insgesamt 1.345 Stimmen auf Platz zwei gewählt. Bei der Kommunalwahl 1948 trat er nicht mehr an.

1947 kandidierte er erfolglos für den nordrhein-westfälischen Landtag.

Ende 1948 erlitt er einen schwerzen Herzinfarkt, von dem er sich nicht mehr erholte.