Ostenwall 1 (historisch)
Die heutige Adresse Ostenwall 1 ist nicht identisch mit der Vorkriegsadresse Ostenwall 1. Unter den Nummern 1 bis 6 finden wir bis zu den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs eine Häuserzeile vor, die aus einer Gadumbebauung hervorgegangen ist. Das Areal dieser Häuserzeile dürfte zur großen bürgerlichen Hausstätte Oststraße 58[1] gehört haben, die auf dem Foto ganz rechts gut zu erkennen ist.
Geschichte der Hausstätte
Das ehemalige Haus Ostenwall 1 befand sich auf der alten Hausstätte Nro 307 in der Osthofe. Es grenzte unmittelbar an die Oststraße 58 an.
Eigentümer
- oo Catharina Magdalena Velmers[2]
- 1784[3]/1805: Diedrich Ostermann (ca. 1752-1805) aus Allen, Tambour (1784), Unteroffizier (1803), Kammerbote
(1805)
- oo 1782[4] Anna Elisabeth Peters aus Mark
- oo 1825[6] Maria Ostermann (1803-1842), T des Diedrich Ostermann
- oo 1840[7] Luise Böckmann (ca. 1821-)
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Anmerkungen
- ↑ Vorkriegsstand; heute befindet sich dort das Haus Oststraße 56 und 56a.
- ↑ Erbin des Hauses
- ↑ 1784 Kauf für 140 Reichstaler
- ↑ Vgl. 1782 (Trauregister)
- ↑ Gemeinde Nottuln, Kr. Coefeld (Stand: 13.02.2026)
- ↑ Vgl. 1825 (Trauregister)
- ↑ Vgl. 1840 (Trauregister)
Literatur
- Andreas Schulte: Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 307.