Eine eigenständige Adresse Königstraße 44 gibt es heute nicht mehr. Die Hausstätte ist im Gebäudekomplex des Westfälischen Anzeigers aufgegangen.

Areal der ehem. Königstraße 42 (2008)

Geschichte der Hausstätte

 
Königstraße 42 (1828, Fortschreibung)

Das Haus Königstraße 44 befand sich auf der alten Hausstätte Nro 572 in der Südhofe. Das Haus war von den Stadtbränden von 1734 und 1741 nicht betroffen. Der gemeinschaftliche Brunnen mit dem Nachbarhaus Königstraße 42 war 1742 unbeschädigt. Der erste sicher identifizierte Eigentümer ist bislang Wilhelm Schürmann, der 1803 im Infanterieregiment in Hamm als Musketier diente und nach seiner Verabschiedung als Schuster tätig wurde.

Eigentümer

  • 1734/1751: Henrich Stratmann
  • 1791/1803: Johann Henrich Wortmann
  • 1803/1834: Wilhelm Schürmann (1775-1827), Musketier im IR 9 (1803), Schuster
2. oo 1805[1] Friederike Feith (* ca. 1782) aus Lippstadt
  • 1834/1862: Johann Friedrich Horstmann (1787-1862), Kaufmann (→ Nro 66)
  • 1877/1886: Apollinarius Trocki (1826- ), Fabrikarbeiter

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Anmerkungen

  1. Vgl. 1805 (Trauregister), dort: Friderica Fabro. Die Altersangabe (22 Jahre) und der Herkunftsort (Lippstadt) stimmen überein. In den Kirchenbucheinträgen finden sich folgende Namenvarianten: Feith (1806, 1811, 1812); Veith (1815); Feith (1819, 1825); Feit (1827).
  2. AB 1938/1942 (Nr. 44)

Literatur

  • Andreas Schulte: Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 572.