Urkunde 1787 Juli 3

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Als Nachfolger der Familie von der Recke wird am 3. Juli 1787 der Premierleutnant Senfft von Pilsach mit der Gerichtsbarkeit im Gericht Reck belehnt.

Regest

Friedrich Wilhelm, König p. p., belehnt in gewöhnlicher Weise den Premierleutnant Senfft von Pilsach, der das Lehn laut Consens vom 4. Januar 1784 käuflich an sich gebracht hat und mit dem zuletzt 18. Janaur 1770 der Landrath Freiherr von der Recke zu Reck belehnt war, mit der Gerichtsbarkeit über die Rittersitze und Güter zu Reck, Raffenberg und Tödinghausen und die Mühle zu Hilsing und über die in den Bauerschaften Berg-Kamen, Overbergen, Rottem, Derne und Lerche gelegenen 73 Kontribuenten u.s.w. zu Zütphenschem Rechte.

Ausgenommen werden Hebungen von Domainen ausser den Brüchten, die dem Droste und Richter zu Camen geleisteten Dienste, hohe landsfürstliche Obrigkeit, Erbhuldigung, Türken-, Kreis- und Landessteuern, jura recipiendi appellationes aggratiandi aut mitigandi poenas in peinlichen Sachen, Oberinspection in Kirchen und Landesordnungen, Lehngefälle, ferner die der landesfürstlichen und episcopal Superiorität anklebenden Rechte. Akte in peinlichen, so Leib und Leben betreffen, müssen der Clevischen Regierung zur Appellation eingesandt werden.

Zeugen: Clevisch-märkischer Regierungs-Präsident Emilius Albert Carl, Freiherr von Foerder, Reinhard Friedrich von Schlechtendahl, geheimer Regierungsrat.

Standort

Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, Münster [1]

Siehe auch

Anmerkungen

  1. A 459 I Haus Reck (Dep.), Urkunden