Urkunde 1476 Mai 9

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Am 9. Mai 1476 wird vor dem Freistuhl zu Wilshorst über den Freistuhl zu Muttenheim vor Werne verhandelt.

Regest

Vor Johann von Schonenberch (Schoneberch) gen. Geburken, Freigraf der Krummen Grafschaft von Volmarstein auf dem Freistuhl zu Wilshorst, Kirchspiel Heessen, haben Gert und Dietrich von der Recke, Brüder und Stuhlherrn der Freigrafschaft, Hermann von Werdinchusen, Freigraf zu Hamm und Unna, der zur Zeit ihres Vaters Dietrich von der Recke und noch später Freigraf am freien Stuhl zu Muttenheim vor Werne war, wegen dieses Freistuhls befragen lassen. Durch den Vorsprecher Wilken Qua(r)st lässt er antworten, dass Bürgermeister und Rat zu Werne zum Freistuhl zu Muttenheim gingen und in- und ausserhalb der Stadt durch den städtischen Fron, der zugleich Freistuhlsfron sei, wrugen ließen. Zum Freistuhl gehörten folgende Bauerschaften: Holthusen, Evelinckamp, Smyntorp und Varenhovel. Den Freistuhl, den er von Dietrich von der Recke und später von dessen Söhnen Gert und Dietrich erhalten habe, habe er 18 oder 19 Jahre innegehabt. Diese Ansage bestätigen durch ihren Vorsprecher Wilken Quast die Stuhlfreien und Schöffen der Krummen Grafschaft Volmarstein: Wilken Quarst, Lambert Mennemann, Bernt Nissemann, Hinrich von Haghen, Gert to Acquack, Johann Fryge to Smyntorp, Johann Greve to Nardinck, Johann to Barckhusen, Albert Pessemann, Hermann Fryge to Eckentorp und Hinrich Tornemann.

Zeugen: Johann Rodinckhus, Hermann von Lemegho, Bürgermeister zu Hamm, Hermann Sedinckhus, Hinrich Bispinck, Hinrich Drehus, Hinrich Voss und Dietrich Focker.

Siegelankündigung des Ausstellers, Johann Rodinchus, Hermann von Lemegho, Hinrich Bispinck und Hinrich Drehus

Datum: des donderdages na dem sundage jubilate

Standort

Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Münster [1]

Anmerkungen

  1. A 460 I Familie von der Recke-Volmerstein (Dep.) - Urkunden

Siehe auch