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Urkunde 1398 Februar 11

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Wappen der Familie von der Recke

Die Schenkungsurkunde für den Marienaltar zu Kamen datiert auf den 11. Februar 1398. U.a. dotiert Conrad von der Recke die Einkünfte.

Regest

Vor dem Notar und Clerikus der Kölner Diöcese Herman Fabri de Tremonia schenken und überweisen für den Rector des vor Kurzem in der Kirche zu Camen errichteten aber noch nicht fundirten Altars zu Ehren der hl. Maria Einkünfte zum Werthe von 24 Rheinischen Goldgulden pro Jahr nachfolgende Personen:
1. Conrad von der Recke, Knappe, und Frederune, Eheleute, 30 Morgen Land "Schepelsede" gt. Isink zu Asseln aufbringend pro Jahr 30 Scheffel Roggen und 30 Scheffel Gerste, 8 Hühner; ferner 31 Scheffel Land zu Westwych, Kirchspiel Metler; 4 Solidi aus dem Hause Johann Lipmans zu Camen.
2. Knappe Lambert von Hövel und Kunegundi Bitters, seine Schwester, 12 Scheffel Land bei Camen.
Godefried de Witten, Dekan der Dortmunder Christianität, und Everhard, Präbendierter zu Camen, nehmen die Schenkung an.

Zeugen: H. Hinrich, Komthur zu Brakel, Borchard de Vinseberch und Hermann de Recke, Priester, Johan de Velmede und Godefried Hane, Ritter.

Wortlaut

Die Urkunde ist bisher nicht im Druck erschienen. Das Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, stellt bisher kein Digitalisat der Urkunde online zur Verfügung. (Stand: September 2026)

Standort

Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, Münster [1]

Bemerkungen

Conrad von der Recke ist als Herr zur Heide, dem späteren Haus Reck, anzusprechen.

Literatur

  • Krumbholtz, Robert: Urkundenbuch der Familien von Volmerstein und von der Recke bis zum Jahre 1437. Münster 1917, S. 253

Anmerkungen

  1. A 459 I Haus Reck (Dep.), Urkunden

Siehe auch

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