Monika Simshäuser

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Monika Simshäuser, Pressefoto
Monika Simshäuser, Pressefoto
Monika Simshäuser, im Gespräch mit Jugendlichen
Monika Simshäuser, Fahrradtour

Monika Simshäuser (* 23. August 1951 in Bochum) ist eine Hammer Kommunalpolitikerin der SPD Hamm und seit 1999 zweite Bürgermeisterin der Stadt Hamm. Bei der Kommunalwahl 1999 und 2009 war Simshäuser die Oberbürgermeisterkandidatin ihrer Partei. Gegen ihren Konkurrenten der CDU, Thomas Hunsteger-Petermann, verlor sie jedoch im Jahr 1999 in der Stichwahl sowie 2009 im ersten Wahlgang deutlich. Sie war Lehrerin für Englisch, Wirtschaftslehre und Sport an der Friedensschule in Hamm.

Beruf und Leben

Monika Simshäuser kam am 23. August 1951 in Bochum zur Welt. 1956 zog sie mit ihren Eltern nach Hamm-Heessen. Sie besuchte zuerst die evangelische Grundschule Heessen (heute Martin-Luther-Schule). Danach ging sie auf die Realschule der Stadt Heessen und besuchte den Aufbauzweig des städtischen Einsteingymnasiums in Dortmund, da Heessen kein öffentliches Gymnasium hatte.

Durch ihren Vater, ein Mann des Bergbaus (Betriebsführer der Zeche Sachsen) und später Bürgermeister der Stadt Heessen, kam sie mit Politik in Berührung. Schon im Alter von 17 Jahren war sie Juso-Vorsitzende, mit 23 Jahren zur damaligen Zeit die jüngste Ortsvereinsvorsitzende Nordrhein-Westfalens.

Sie machte ihr Abitur mit 18 am Einstein-Gymnasium in Dortmund und studierte danach in der Ruhrgebietsstadt. Monika Simshäuser ist ein musikbegeisterter Mensch und spielte während ihrer Schulzeit Orgel und sang in der Rockband ihres Bruders. Außerdem tanzte sie früher Ballett und spielte Tennis beim SCE Heessen.

Seit 1979 ist sie ununterbrochen Mitglied des Rates der Stadt Hamm für die SPD. Sie gehört damit zu den erfahrensten Kommunalpolitikerinnen Hamms.

Neben ihren politischen Tätigkeiten war Simshäuser als Lehrerin berufstätig. Zu Beginn ihrer Lehrerlaufbahn war sie in Ahlen, danach an der Sophie-Scholl-Gesamtschule in Bockum-Hövel beschäftigt. Zuletzt unterrichtete sie an der Friedensschule in Hamm in den Fächern Englisch, Wirtschaftslehre und Sport.

Politik

Monika Simshäuser tritt 1972 in die SPD ein. Schon vorher war sie bei den Jungsozialisten aktiv. Seit ihrem Eintritt füllte sie eine Vielzahl kommunalpolitischer Ämter für die Partei aus. Sie war Juso-Vorsitzende in Heessen, Vorsitzende des Ortsvereins Heessen-Süd und Mitglied im Vorstand der HammSPD.

Im Jahr 1986 trat sie gegen den späteren Bundestagsabgeordneten Dieter Wiefelspütz um das Direktmandat für den Deutschen Bundestag an. Sie unterlag bei der Abstimmung gegen den Lünener knapp. Im Jahr 2002 kandidierte sie erfolgslos über die Landesliste der SPD auf Platz 38 für den Deutschen Bundestag. Die Liste zog bis Platz 21. Simshäuser zog somit nicht in das Parlament ein.

Im Rat der Stadt Hamm war sie Vorsitzende des Kinder und Jugendhilfeausschusses, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, die wirtschaftspolitische und kulturpolitische Sprecherin der SPD Ratsfraktion. Sie war von 2008 bis 2013 Vorsitzende der Hammer Sozialdemokraten, deren Vorstand sie seit 1975 ununterbrochen angehörte. Auch ihrem Heimatortsverein ist Hamms führende Genossin noch immer verbunden und gehört dem Vorstand an.

Auch landespolitisch ist Monika Simshäuser aktiv. Von 1994 bis 2014 war sie Mitglied des SPD-Landesvorstands. Von 2000 bis 2018 war Simshäuser Mitglied im Landesvorstand der SGK, der sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik. Außerdem ist sie alternierende Aufsichtsratsvorsitzende der Maximilianpark Hamm GmbH

Vita

  • seit 1972: Mitglied der SPD
  • 1968-1974: Juso-Vorsitzende Heessen
  • 1970-1974: Lehramtsstudium in Dortmund
  • 1974-1979: OV-Vorsitzende Heessen-Süd
  • 1975-2013: Mitglied des SPD-Vorstandes Hamm
  • 1976-1988: Lehrerin in Bockum-Hövel an der Geschwister-Scholl-Schule
  • seit 1979: Mitglied im Rat der Stadt Hamm
  • 1984-1999: Vorsitzende des Kinder- und Jugendhilfeausschusses
  • 1986-1999: stellv. Fraktionsvorsitzende
  • 1988-201?: Lehrerin an der Friedensschule in Hamm in den Fächern Englisch, Wirtschaftslehre und Sport
  • 1989-1994: wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion
  • 1994-2014: Mitglied im SPD-Landesvorstand NRW
  • 1999 und 2009: Oberbürgermeisterkandidatin
  • seit 1999: 2. Bürgermeisterin der Stadt Hamm
  • 1999-2009: kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion
  • 2000-2018: Vorstandsmitglied der SGK NRW
  • 2002: Kandidatur für den Deutschen Bundestag über die Landeliste
  • seit 2004: alternierende Aufsichtsratsvorsitzende der Maximilianpark Hamm GmbH
  • seit 2004: Mitglied im Aufsichtsrat der Hammer Gemeinnützigen Baugesellschaft mbH (HGB) (bis 2014 als stellv. Vorsitzende)
  • seit 2004: Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse Hamm
  • 2008-2013: Vorsitzende der HammSPD
  • seit 2009: Vorsitzende des Kulturausschusses

Mitgliedschaften

Siehe auch

Weblinks