Helmut Simshäuser

Aus HammWiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Helmut Simshäuser (* 14. Mai 1925 in Bochum; † 26. Februar 2006 in Hamm) war ein Kommunalpolitiker der SPD und der letzte Bürgermeister der eingenständige Stadt Heessen.

Nach seiner Ausbildung als Maschinenschlosser auf der Schachtanlage Mansfeld in Bochum war er nach dem Zweiten Weltkrieg im Bergbau tätig uns qualifizierte sich weiter.

Seit 1955 lebte und arbeitete er in Heessen, war seit 1968 Tagesbetriebsführer auf der Zeche Sachsen und seit 1970 stellvertretender Leiter der Bergbau AG Westfalen und dort Ausbildungsingenieur. Ab 1974 baute er die Zentralen Ausbildungswerkstätten in Dortmund auf. 1984 erfolgte sein Eintritt in den beruflichen Ruhestand

Seit 1941 war Helmut Simshäuser Gewerkschaftsmitglied und jahrelang aktiv im Vorstand der Angestellten-Ortsgruppe Heessen tätig. 1968 trat er in die SPD ein, war von 1969 bis 1975 Ratsherr in Heessen, danach bis 1979 in Hamm. 1971-1975 (letzter) Bürgermeister der Stadt Heessen, 1979-1986 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Heessen-Süd, 1980-1991 Vorsitzender des Awo-Stadtbezirksverbandes und bis 1994 Bürgervertreter im Kreispolizeibeirat.

Er war langjähriges Mitglied im Verwaltungsrat der Stadtsparkasse Heessen, zuletzt dessen Vorsitzender, später bis 1979 bei der Sparkasse Hamm. Auch engagierte er sich seit Anfang der 1970er Jahre für den Aufbau der Heessener Gartenstadt und setzte sich früh für einen ressourcenschonenden Umgang mit Energieträgern (Fernwärme) ein.

Er erhielt verschiedene Auszeichnungen, u.a. das Bundesverdienstkreuz am Bande für sein berufliches Lebenswerk, die Heessener Bezirksmedaille (1980), die silberne Ehrenplakette und den Wappenteller der Stadt Hamm (1992).[1]

Seine Tochter war die Hammer Bürgermeisterin Monika Simshäuser.

Einzelnachweise

  1. Nach der Beschlussvorlage 0211/21 der Bezirksvertretung Hamm-Heessen vom 16. Februar 2021 zur Benennung der Helmut-Simshäuser-Straße und StadtA Hamm, Personenslg. 2001-6184