Das Nachkriegsgebäude Widumstraße 21 (Eckhaus zur Antonistraße) befindet sich auf der Hausstätte mit der alten Nro 343. Es grenzt unmittelbar an das Stunikenhaus. Auf der Abbildung von 1930 ist der Vorkriegszustand gut zu erkennen.

Widumstr. 21/23 (2018)

Geschichte der Hausstätte

 
Widumstraße 21 (1945)
 
Widumstraße 21 (1930)

Nach dem Stadtbrand von 1741 ließ Schreiner Melchior Wilde, der die Brandstelle käuflich erworben hatte, das Haus neu errichten. Ab 1958 ist Alfred Dierkes als Eigentümer ausgewiesen. Vor 1970 erwarb er zudem die Widumstraße 23. Hier befand sich langjährig die Bastlerzentrale.

Eigentümer

  • 1741/1751: Melchior Wilde, Schreiner
  • ????/1802: Johann Jakob Tönnius (ca. 1741- ), Bürger (1770)
oo 1770[1] Anna Christina Wilde (ca. 1732- )
oo Caroline Tellier
  • 1838/1860: Friedrich Paltzow (1795- ), LuStG-Kanzlist in Soest (1822), LuStG- Kanzlist in H (1826)
oo 1822[2]: Christiane Grüne (1801- )
oo Henriette Schulze-Berge aus Berge

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(M) 1886/1903: Fritz Blüggel, Schreinermeister
  • 1908/1914: Fritz Blüggel, Schreinermeister
  • 1919/1942: Wwe Henriette Blüggel, Geschäftsinhaberin (AB 1942)
  • 1958/1976: Alfred Dierkes, Bastlerbedarf[4]

Anmerkungen

  1. Vgl. 1770 (Trauregister); dort: Jacobus Theunesen / Wilde
  2. Vgl. 1822 (Trauregister)
  3. AB 1892/95: Wwe Henrich Schwenke
  4. AB 1958/67: Korbflechter; AB 1972/76: Bastlerbedarf

Literatur

  • Andreas Schulte: Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 343.

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