Urkunde 1385 Juni 15
Everdt van Bochem, Sohn des verstorben Godeke van Bochem bekundet am 15. Juni 1385 für sich und seine Erben, dass er die drei Mark Rente aus seinem Gut, die er Steveke van Ruden aus seinem Gut zur Brugghen in Sandbochum im Kirchspiel Herringen verkauft hat, innerhalb der nächsten vier Jahre ablösen will. Diese Ankündigung macht er gegenüber seinem Lehnherrn Dietrich von Volmarstein. Bei Nichterfüllung wird Everdt van Bochem das Lehen verlieren.
Wortlaut
Bei Krumbholtz (S. 202-203) [1] wird die Urkunde auszugsweise wiedergegeben. Darin heißt es, dass Everdt van Bochem, Sohn des verstorbenen Godeten van Bochem, und seine Erben bekunden:
sodaen gut geheten tor Brugghen belegen to Santbokem in deme kerspele to Heringe, als ich to rechte van heren Diderich van Volmesten to lene hebbe, dar ich uth hebbe versat drey marck geldes Steveke van Ruden, Fredern siner husfrouven unde eren rechten erven myt vulbardt unde vrhschap heren Didericks van Volmestene ritters, mynen rechten leenheren; willick gud vorgenomt soll ick Everdt vorgenomt unde myne rechten erven. ledegen unde losen van der vorsatter gulde bynnen vehr iaren
bei Strafe des Verlustes des Lehnes. Der Aussteller siegelt.
Bemerkungen
Der Name des Hofes thor Brugghen (zur Brücke) weist darauf hin, dass in Sandbochum im 14. Jahrhundert eine Lippebrücke existiert haben muss.
Literatur
- Robert Krumbholtz: Urkundenbuch der Familien von Volmerstein und von der Recke bis zum Jahre 1437. Münster 1917. Seite 202-203
Siehe auch
Anmerkungen
- ↑ Krumbholtz, Robert: Urkundenbuch der Familien von Volmerstein und von der Recke bis zum Jahre 1437. Münster 1917