Oststraße 30
Erscheinungsbild

Das vor 2018 neu errichtete Haus Oststraße 30/32 befindet sich auf den alten Hausstätten Nro 38[1] und Nro 39[2] in der Osthofe. Über viele Jahrzehnte war das Areal nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg unbebaut geblieben.
Geschichte der Hausstätte (Nro 39)


Nach dem Stadtbrand von 1741 ließ Kürschner Adrian Geisthövel das Haus 1743 auf der alten Hausstätte neu errichten. Der gemeinschaftliche Brunnen mit dem Nachbarhaus Oststraße 28 war 1742 unbeschädigt. Kanonzahlungen sind nicht bekannt. Die Kürschnerfamilie Geisthövel ist dann im gesamten 18. Jahrhundert im Hause ansässig gewesen, bis 1815 Adrian Geisthövel das Haus Oststraße 22 käuflich erwarb.
Eigentümer
- 1734/1751: Adrian Geisthövel († 1757), Kürschner (1741) und Weißgerber (1748), Richtmann der Schneider (1725, 1735)
- oo 1707[3] Clara Catharina Denningmann († 1756)
- oo 1764[4] Clara Catharina Römer (1795†)
- oo 1795[5] Maria Catharina Leffert (1777- )
- oo 1804[6] Friederike Erkelens aus Burscheid
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Anmerkungen
- ↑ Diese entspricht der späteren Oststraße 32
- ↑ Diese entspricht der späteren Oststraße 30.
- ↑ Vgl. 1707 (Trauregister); dort: Gristhoffel / Denigman
- ↑ Vgl. 1764 (Trauregister)
- ↑ Vgl. 1795 (Trauregister); dort: Geisthöffel / Levert
- ↑ Vgl. 1804 (Trauregister); dort: Erckelens
Literatur
- Andreas Schulte: Häuserbuch der Stadt Hamm, unveröffentlichtes Manuskript, Nro 39.