Wilhelm Gosebruch
Wilhelm Gosebruch (* ca. 1753 in ?; † 11. Oktober 1821 in Hamm) war Beigeordneter (Bürgermeister?) in Hamm.
Familie
(Diedrich) Wilhelm Gosebruch war mit Marie Wilhelmine Asbeck (ca. 1758-1806) verheiratet.[1] Eine zweite Ehe ging er mit Wilhelmina Cramer ein. Sein Sohn Heinrich Gosebruch († 1873) wurde evangelischer Pfarrer in Hamm.
Leben
Wilhelm Gosebruch, der seine Berufslaufbahn als Feldwebel im Infanterieregiment Nr. 9 in Hamm begann, stieg zunächst zum Landmesser auf. 1789 kaufte er das Haus Weststraße 28 (Nro 105), wo er als Bauinspektor und Kämmerer mehrfach belegt ist (1793, 1803). Wohl durch seine zweite Ehe mit Wilhelmina Cramer, T.d. Johann Heinrich Adolph Cramer (*Schüttdorf 4.11.1740 †Hamm/W 9.12.1804), Kriegskassenkassierer und der Clara Christine Asbeck (*Hamm/W 6.1.1751 †ebd. 12.9.1779), gelangte er in den Besitz des Hauses Weststraße 5 (Nro 83), wo er bereits 1812 nach Bellwinkel als Maire Gosebruch aufgeführt wird und wo er am 11. Oktober 1821 - ebenfalls als Bürgermeister tituliert - verstarb.[2]
Quellen zur Lebensgeschichte
Wilhelm Gosebruch und seine zweite Ehefrau verfassten 1818 ein gemeinsames Testament, das als Digitalisat vom Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, online zur Verfügung gestellt wird.
Karten von Wilhelm Gosebruch
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Übersichtskarte mit Jagdgrenzen 1799
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Municipalität Pelkum 1810
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Grundstücke des Schultzenhofes in den Berger Kämpen 1801
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Hamm (Amt) westlicher Teil Landwehren 1801
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Herringen (Hamm) Ländereien des Domänenhofs Montenberg 1788
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Selmig (Hamm) Ländereien des Domänenguts Schulze-Selmig 1791
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Werries (Hamm) geteilte Dreischer Mersch mit Aufteilungsplan Spezialkarte von der Werriesschen Dreischer Mersch 1782
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Werries (Hamm) ungeteilte Dreischer Mersch Geometrischer Plan von der Werriesschen Dreischer Mersch an der Lippe ohnweit Clostermann 1781
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Herringen (Hamm) Anteil des Hauses Stockum an der Mark 1787
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Herringen (Hamm) königlicher Forst Herringssundern (1793) 1794
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Herringen (Hamm) königlicher Forst Herringssundern vor 1820
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Wambeln (Hamm) projektierte Mühle am Beverschen Bach mit Bachlauf durch die Grundstücke des Kolonen Sterthoff und Nivellement 1818
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Hövel (Hamm) Kalbecke königlicher Forst und Pflanzgrund mit Teilungsentwurf 1798
Gebäudezeichnungen von Wilhelm Gosebruch
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Hamm (Hamm) Entwurf von Militärstallungen Lageplan mit Grundriß, Ansichten 1808
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Hamm (Hamm) Haus am Markt (Entwurf) Ansicht, Grundrisse Riss von einem neu zu bauenden Wohnhause, worin zugleich die nötigen Remisen zu Aufbewahrung der Feuer und sonstigen beim Magistrat befindliche notwendige Gerätschaften aufbewahret werden können 1795
Anmerkungen
- ↑ vgl. 1789 (Trauregister)
- ↑ Irrig ist also das Sterbedatum bei Berndt 1909, S. 68.
Literatur
- Theodor Berndt: Aeltere Geschichte des königlichen Gymnasiums in Hamm, Hamm 1909. S. 68.