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Hör mal hin! (Ausstellung)

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Hör mal hin! (Ausstellung)
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Hammer Dinge erzählen Stadtgeschichte(n)
Hoer mal hin! Aufsteller.jpg

Aufsteller

Ort Gustav-Lübcke-Museum
Typ Ausstellung
Beginn 29. November 2025
Ende 24. Juni 2026
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Stand der Daten 20.06.2026

Hör mal hin! - Hammer Dinge erzählen Stadtgeschichte(n) war eine Hörspiel-Ausstellung zu 800 Jahren Hamm, die vom 29. November 2025 bis zum 24. Juni 2026 im Gustav-Lübcke-Museum zu sehen war.

In der Ausstellung ließen 24 Highlight-Exponate die Geschichte der Stadt Hamm lebendig werden – von den Anfängen 1226 bis in die Gegenwart. Während eine silberne Schützenkette auf die Schützentradition in Hamm verwies, erzählte eine Grubenlampe von harter Arbeit unter Tage. Die Überreste eines Kettenhemds hingegen gaben Einblicke in das Leben auf einer Mittelalterlichen Burg im heutigen Hammer Stadtgebiet.

Die 24 Exponat-Geschichten in der Ausstellung wurde als Hörspiel erzählt – eine Hörspiel-Episode für jedes Highlight-Exponat. Mit Spannung, Humor und manchmal auch dem nötigen Ernst luden die Hörspiel-Episoden dazu ein, neben den großen Ereignissen auch Unerwartetes zu entdecken.

Zahlreiche weitere Objekte und Kunstwerke aus den Museumssammlungen bildeten als eine Art Schaudepot den Hintergrund für die 24 Exponat-Geschichten. Sie ermöglicheten einen beeindruckenden Spaziergang durch 140 Jahre Sammlungsgeschichte des Gustav-Lübcke-Museums. Zudem warf der Ausstellungsbereich „Mein Hammer Objekt“ ein Licht auf ganz persönliche Geschichten aus der Stadtbevölkerung.[1]

Exponate

  1. Rätsel um die Homburg, Fragment eines Kettenhemds (12. Jahrhundert)
  2. Alltagsspuren aus Nienbrügge, 4 Spinnwirtel (12. oder 13. Jahrhundert)
  3. Handel und Machtsymbol, 4 Münzen, Prägungen der Grafen von der Mark (13. bis 14 Jahrhundert)
  4. Lebendige Tradition, Schützenkette (15. bis 20. Jahrhundert)
  5. Ein Stück Bildungsgeschichte, Druckerpresse (Vermutlich 16. oder 17. Jahrhundert)
  6. Handwerkskunst und Luxusgut, Silberne Teebüchse (Um 1710)
  7. Stadt in Flammen, Feuereimer von Johann Römer (18. Jahrhundert)
  8. Flüssiges Gold, Bierflasche aus der Kloster-Brauerei (Vermutlich 19. Jahrhundert)
  9. Ein Gericht zieht um, Depositen- und Salarienkasse des Oberlandesgerichts (Vermutlich 19. Jahrhundert)
  10. Aus dem Leben einer Dienstmagd, Sonntags- und Festtagshaube (Um 1830)
  11. Knotenpunkt, Gemälde des Hammer Bahnhofs (Vermutlich 20. Jahrhundert)
  12. Ein Teil von Preußen, Erinnerungsblatt (1859)
  13. Hammer Badefreuden, Kalksinter aus einer Solequelle (19. Jahrhundert)
  14. Eine Mumie für Hamm, Aktie des Mumienvereins (1886)
  15. Licht bei der Nacht, Benzin-Sicherheitslampe von der Zeche Radbod (Vermutlich Anfang 20. Jahrhundert)
  16. Hamm im Weltkrieg, Marzipanformen aus der Konditorei Plate (Anfang 20. Jahrhundert)
  17. Von Verkäufen, Enteignung und Flucht, Kleiderbügel aus dem Kaufhaus Alsberg (20. Jahrhundert)
  18. Im Bunker verschüttet, Bierflasche der Brauerei Nationale aus St. Etienne an der Loire (Vermutlich Anfang 20. Jahrhundert)
  19. Der lange Weg nach Hamm, Koffer (20. Jahrhundert)
  20. 33 Perlen Erinnerung, Tespih, Gebetskette (Um 1960)
  21. Großstadt Hamm, Ortsschild der Gemeinde Pelkum (Vor 1975)
  22. Eine Geschichte des Scheiterns, Protestplakat „Eltern gegen den THTR“ (1986)
  23. Vom Tempel ins Museum, Skulpturengruppe um die Göttin Kamadchi (Datierung unbekannt)
  24. „Heute ist Geburtstag“, Kapellen-Köpfe, Plastik von Silke Rehberg (2016)

Audiobeschreibung

Insgesamt gab es vier Versionen der Audiobeschreibung:

  1. Eine Geschichte rund um das jeweilige Exponat für Erwachsene
  2. Eine Geschichte rund um das jeweilige Exponat für Kinder/Jugendliche (Das begehbare Kinderhörspiel Hamm 800 - Ein Lauschabenteuer für Zeitreisende)
  3. Beschreibung des Exponats und die Geschichte für sehbehinderte Erwachsene
  4. Beschreibung des Exponats und die Geschichte für sehbehinderte Kinder/Jugendliche

Die Versionen für Sehbehinderte konnten nur über die Homepage des Museums in einem Browser gehört werden, ansonsten standen Audiogeräte gegen Pfand als Leihgabe zur Verfügung.

Die Hörspiel-Tour wurde von der Hörspielautorin und Journalistin Bettina Mittelstraß entwickelt und umgesetzt. Geprochen wurde von Friederike Becht, Roland Riebeling, Sebastian Rüger und Tabea Stockbrügger.

Das begehbare Kinderhörspiel Hamm 800 - Ein Lauschabenteuer für Zeitreisende wurde von der Hammer Audiokünstlerin, Theaterpädagogin und Autorin Denise McConnell geschrieben und produziert. Gesprochen wurde von Hammer Jugendlichen und Erwachsenen.

Die Audiobeschreibungen stehen derzeit (Juni 2026) noch unter Audioguide Hör mal hin! bereit.

Fotos

Anmerkungen

  1. Text: Stadt Hamm/Gustav-Lübcke-Museum
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