Herbert Zink

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Dr. Herbert Zink (* 1909; † 1982) war von 1946 bis 1974 Direktor des Gustav-Lübcke-Museums in Hamm.

Sein Schaffen als Museumsdirektor

Unter der Leitung von Herbert Zink wurde das Museum wiederaufgebaut und neu eingerichtet. Nach Teileröffnungen der Sammlungen in den Jahren 1949 und 1953 wurde diese Arbeit im Oktober 1957 abgeschlossen. Herbert Zink gelang es, die durch den Krieg entstandenen Lücken der Kunstgewerbesammlung zu schließen durch den Erwerb chinesischen Porzellans des 17. und 18. Jahrhunderts und zahlreicher niederländischer und deutscher Fayencen. Im Bereich der klassischen Moderne erwarb er graphische Blätter von Rohlfs, Morgner, eine Folge von zehn Lithographien von Max Beckmanns Zyklus "Berliner Reise". Außerdem erweiterte er die Sammlungen um Werke zeitgenössischer Künstler, um Gemälde und Graphik von Künstlern aus der Gruppe „Junger Westen“ u. a. Emil Schumacher sowie Arbeiten von Hoehme und Heinz Trökes. Für die ägyptischen Sammlungen erwarb er 1964 im Wiener Kunsthandel als Ersatz für dem im Kriege zerstörten Mumiensarg einen leeren, bemalten Mumiensarg, der 1911 bei deutschen Grabungen in Theben ans Tageslicht gekommen war. Anlässlich der Feier zum 75-jährigen Bestehen des Museums legte er 1965 einen Führer durch die Sammlungen des Museums vor.