Die vergessene Geschichte (Buch)

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Die vergessene Geschichte
Die vergessene Geschichte (Cover)
Untertitel 775 Jahre Frauenleben in Hamm
Reihe Notizen zur Stadtgeschichte
Band-Nr. 7
Herausgeber Antje Flüchter-Sheryari und Maria Perrefort
Erscheinungsjahr 2001
Umfang 284 Seiten
Preis EUR 15,00
ISBN 3-9806491-6-4
Stand: 16. März 2011

Die vergessene Geschichte - 775 Jahre Frauenleben in Hamm - zeigt geschichtliche Fakten über das Frauenleben in Hamm der letzten 775 Jahre.

Dies ist der siebte Band einer Reihe in loser Folge erscheinender Publikationen des Gustav-Lübcke-Museums zu stadtgeschichtlichen Forschungen unter dem Namen „Notizen zur Stadtgeschichte”.

Die Stadt Hamm blickt in diesem Jahr auf ihr 775-jähriges Bestehen zurück. Am Aschermittwoch, dem 4.3.1226, wurde Hamm durch Graf Adolf von der Mark auf der Landzunge zwischen Lippe und Ahse gegründet. Dieses Gründungsdatum kennen wir aus der „Chronik der Grafen von der Mark”, die Levold von Northof mehr als hundert Jahre später um 1357/58 in lateinischer Sprache verfasst hat. Die Stadt feiert dieses Ereignis mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten. Das Gustav-Lübcke-Museum beteiligt sich mit mehreren Ausstellungen an den Jubiläumsfeierlichkeiten. Die Ausstellung „Die vergessene Geschichte - 775 Jahre Frauenleben in Hamm” ist eines dieser Projekte und beschäftigt sich mit fast acht Jahrhunderten Frauengeschichte. Sie ist auch der Anlass für die Herausgabe des vorliegenden Aufsatzbandes, der begleitend zur Ausstellung erscheint. Die Idee zu der Ausstellung und zu der Publikation geht auf Frau Dr. Maria Perrefort, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums, zurück. Bisher sind zum Thema Frauengeschichte in Hamm nur wenige Broschüren und gelegentlich Einzel¬artikel erschienen, die den Schwerpunkt allerdings auf das 20. Jh. legten. 1994 erschien als Band 1 der vom Gustav-Lübcke-Museum initiierten Reihe „Notizen zur Stadtgeschichte” die Publikation „Freie Bahn für die politische Betätigung der Frau” und 1992 gab die Stadt Hamm in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv, der Gleichstellungsstelle und der Pressestelle die Publikation „Stadtansichten - Stadteinsichten - Auf den Spuren der Hammer Frauengeschichte” heraus. Wir freuen uns, dass sich einige Autorinnen der damaligen Publikation an der jetzt vorliegenden Veröffentlichung beteiligt haben.

Die Ausstellung veranschaulicht die Lebenssituationen von Frauen in politischer, religiöser, sozial- und kulturgeschichtlicher Hinsicht. Anliegen des Aufsatzbandes ist es, die historischen Hintergründe und Zusammenhänge aufzuzeigen und weiterführende Einblicke in die Frauengeschichte der Stadt Hamm zu gewähren. Bisher unpubliziertes Material aus zahlreichen Archiven und Privatbesitz wurde gesichtet und hier veröffentlicht. Der Umfang dieser Publikation zeigt, dass aus den intensiven Forschungsarbeiten gleichsam ein Handbuch zur Frauengeschichte Hamms entstanden ist. Unser Dank gilt daher allen Autorinnen und Autoren für ihre anregenden und ausführlichen Beiträge. Für die aufmerksame und unermüdliche Redaktionsarbeit danken wir besonders Eva-Maria Lerche und Antje Flüchter-Sheryari.

Dieser Band ist das Ergebnis einer gelungenen Zusammenarbeit zwischen dem Historischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und dem Gustav-Lübcke-Museum der Stadt Hamm. Auf Initiative von Frau Dr. Maria Perrefort, führte Frau Prof. Dr. Stollberg-Rilinger zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Frau Antje Flüchter-Sheryari im Sommersemester 2000 ein Seminar zur Frauengeschichte in Hamm durch. Einige der Studierenden verfassten auch Beiträge für diesen Aufsatzband oder arbeiteten an der Vorbereitung der Ausstellung mit. Ihnen allen ist für ihren Einsatz und ihre bereitwillige Mitarbeit ganz besonders herzlich zu danken.

Unser Dank gilt ferner allen Archiven, öffentlichen und privaten Institutionen und Privatpersonen für die Bereitstellung von Materialien und Leihgaben für die Ausstellung sowie die Publikation. Zu großem Dank sind wir allen Förderern verpflichtet, der Sparkasse Hamm, den Stadtwerken Hamm sowie dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, ohne deren Hilfe die Herausgabe dieser vorzüglich gestalteten Publikation nicht möglich gewesen wäre. Großen Dank sprechen wir auch dem Druckhaus Achenbach, Hamm, für die umsichtige Betreuung bei der Drucklegung aus sowie den Mitarbeiterinnen und den Mitarbeitern des Museums beim Aufbau und der Einrichtung der Ausstellung.[1]

Stadtbibliothek

Das Buch befindet sich im Bestand der Stadtbibliothek Hamm und kann dort ausgeliehen werden.

Einzelnachweise

  1. Vorwort Thomas Hunsteger-Petermann, Oberbürgermeister der Stadt Hamm / Dr. Karl A. Faulenbach, Kulturdezernent der Stadt Hamm / Dr. Ellen Schwinzer, Direktorin des Gustav-Lübcke-Museums