Brokhof

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Brokhof
PLZ 59073
Bezirk Hamm-Heessen
Stadtteil Heessen
Straße Hausnr. Am Brokhof 1-3
Typ Guts- und Hofanlage
Gebäudetyp Fachwerkhaupthaus, Remise, Schuppen
Namensherkunft von nd. Broke, Flurbezeichnung, Bruch
bzw. feuchte Niederung
existiert seit 1300
Denkmalliste Stadt Hamm No. 48 seit dem 4. März 1986
mit Nachtrag vom 1. Juni 2011
Brokhof 01.jpg

Brokhof (Fachwerkhaupthaus im August 2013)

Stand: 29. August 2013

Der Brokhof ist heute ein Veranstaltungs- und Kulturzentrum in einem alten Bauernhof in Heessen.

Der Bauernhof Brokhof in der früheren Bauerschaft Broke wurde zum ersten Mal im Jahre 1300 erwähnt und gehörte in den Oberhof Heessen, das heutige Schloss Heessen.

Nachdem der Hof durch ein Feuer 1805 abbrannte, wurde er am 19. August 1806 neu begründet und von Wilhelm Bonenkamp und Cathrin Elisabeth Nies als Münsterländer Hallenhaus wieder aufgebaut. Im Herbst 1933 verkaufte Friedrich Brockmann, langjähriger Ortsvorsteher, seinen seit über 600 Jahren im Familienbesitz befindlichen Hof an die Gemeinde Heessen. Hier auf dem Grund des Brokhofes mit seinem Appelhoff, den Viehweiden und den zwei Kuhlen, in denen Fische gehalten wurden, entstand das neue Heessener Zentrum.

Heute ist der Brokhof das kulturelle Zentrum Heessens, hier finden nicht nur Vorträge, Konzerte und Kleinkunst statt, man kann sich dort auch trauen lassen.[1]

Im ehemaligen Backhaus des Brokhofes befindet sich das Heimatmuseum des Heimatvereins Heessen.

Das Scheunenhaus wird seit dem 15. September 2012 vom Allgemeinen Knappenverein "Glück auf" Hamm-Nordenfeldmark Heessen 1907 e.V. als Vereinsheim genutzt, der das Gebäude größtenteils in Eigenarbeit hergerichtet hat (siehe auch Pressebericht).

Baudenkmaleintrag

Das Denkmal umfasst neben dem fachwerkenen Haupthaus, der Remise und dem Schuppendas gesamte innere und äußere Speichergebäude (ehemaliges Backhaus). Ausgenommen vom Denkmalumfang ist der rückwärtige eingeschossige Anbau. Weiterhin gehört das kleine Fachwerkgebäude (Bleichhäuschen) zum Denkmal.
Für die Erhaltung und Nutzung liegen wissenschaftliche, hier hauskundliche Gründevor, da die Gebäude in ihrer Bauweise auf die Baugewohnheiten der Zeit verweisen. [2]

Fotos

Presseartikel

Einzelnachweise

  1. Stadt Hamm
  2. Denkmalwertbegründung - zitiert nach Denkmalliste der Stadt Hamm, Bestandsverzeichnis lfd. Nummer 48

Literaturnachweis

  • N.N.: Baudenkmalbeschreibung No. 48, Stadt Hamm - 65/Untere Denkmalbehörde

Geografische Koordinaten des Brokhofs

Koordinaten: 51° 42' 17" N, 7° 49' 57 " O

Weblink