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Peter Hille

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Peter Hille (* 11. September 1854 in Erwitzen; † 7. Mai 1904 in Groß-Lichterfelde) war Schriftsteller und lebte in den Jahren von 1891 bis 1895 in Hamm.

Peter Hilles Bruder, der Kaplan Dr. Philipp Hille, hatte das katholische Gesellenhaus an der Oststraße in Hamm erbauen lassen. In der Wohnung des Kaplans im dritten Stock des Hauses wohnte Peter Hille zeitweise.

Seine Verbindung zum Katholizismus kam in Hamm auch durch seine Mitarbeit beim Westfälischen Kurier zum Ausdruck. Allerdings sind seine Beiträge dort anonym erschienen. [1]

Planungen für eine in Hamm erscheinende und von Peter Hille herauszugebende Zeitschrift "Wir, 14-Tagesschrift, für Dichtung, Kunst und Musik" kamen nicht zu Umsetzung. [2]

Neben dieser vergeblichen Unternehmung ist wohl auch die Anregung seines Bruders Philipp, ein Epos über Ludwig Windthorst, den Zentrumspolitiker und Gegenspieler von Ott von Bismarck, zu verfassen, mehr oder weniger im Sande verlaufen. [3] Lediglich die Tragödie "Des Platonikers Sohn" dürfte in wesentlichen Teilen in Hamm entstanden sein. [4]

Literatur

  • Reek, Emerich: Peter Hille in Hamm. In: Westfälischer Heimatkalender 1952. Münsterland. Münster 1951. S. 119-123

Anmerkungen

  1. vgl. Reek, Emerich: Peter Hille in Hamm. In: Westfälischer Heimatkalender 1952. Münsterland. Münster 1951. S. 121
  2. vgl. Reek, Emerich: Peter Hille in Hamm. In: Westfälischer Heimatkalender 1952. Münsterland. Münster 1951. S. 121-122
  3. vgl. Reek, Emerich: Peter Hille in Hamm. In: Westfälischer Heimatkalender 1952. Münsterland. Münster 1951. S. 122
  4. vgl. Reek, Emerich: Peter Hille in Hamm. In: Westfälischer Heimatkalender 1952. Münsterland. Münster 1951. S. 123
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