Sportverein Westfalia Rhynern e.V.
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Der Westfalia Rhynern ist ein Sportverein in Hamm mit ca. 1.600 Mitgliedern und einem weit gefächerten Angebot. Die erste Mannschaft der Fußballabteilung spielt seit 2010 in der NRW-Liga und stellt somit die höchstklassige Fußballmannschaft der Stadt Hamm.
Seit der Regionalligareform 2012 spielt die erste Mannschaft in der Oberliga Westfalen, in der auch die Hammer Spielvereinigung 03/04 e.V. vertreten ist.
Spielstätte ist seit September 2022 das Stadion im neu errichteten Westfalia-Sportpark in Rhynern.
Geschichte
1935 wurde die Westfalia als „Turn- und Sportverein“ mit Sitz in Rhynern zurück. Eine Wiedergründungsversammlung an am 26. Juni 1946 statt. Durch den Krieg war die ursprüngliche Sportfläche stark beschädigt. Am 26. und 27. August 1950 erfolgte die Eröffnung eines neuen Sportplatzes.
1959/60 baute die Gemeinde Rhynern das Sportheim, das am 26. Juni 1960 vom Verein übernommen wurde. Im gleichen Jahr 1960 begann die Gemeinde Rhynern mit dem Bau einer Turnhalle an der Grundschule. Am 21. September 1961 konnte in Rhynern erstmals Sport in einer Turnhalle betrieben werden. Schon 1963 begannen die Arbeiten für die Errichtung eines Lehrschwimmbeckens als Anbau an diese Turnhalle. Eine weitere Sporthalle wurde 1967 an der Hauptschule errichtet, der Bau einer Mehrzweckhalle, heute die Rhynernhalle, wurde am 7. September 1978 beschlossen.
Der Sportplatz Papenloh konnte längst den Sport- und Spielbetrieb nicht mehr allein aufnehmen. Ausweichsportplätze wurden von der Gemeinde Rhynern am „Schafkamp“ (heutiges Streitland), in Osttünnen und am Bördenweg bereitgestellt. Der Kampf um einen zeitgemäßen 2. Sportplatz in der Nähe des Papenloh dauerte für den Vorstand viele Jahre. Erst 1990 waren die Bemühungen von Erfolg gekrönt. Am 20. Oktober 1990 konnte dem Verein die neue Anlage am Tünner Berg von der Stadt Hamm übergeben werden.
Am 25. Mai 2026 sicherte sich Westfalia Rhynern durch einen 5:0-Heimsieg gegen die SG Finnentrop/Bamenohl vorzeitig den Aufstieg in die Regionalliga West. Es ist der zweite Aufstieg des Vereins in die vierthöchste deutsche Spielklasse nach der ersten Regionalliga-Teilnahme in der Saison 2017/18.
Am letzten Spieltag der Oberliga-Westfalen-Saison 2025/26 gewann Westfalia Rhynern am 31. Mai 2026 mit 5:3 bei Türkspor Dortmund und sicherte sich damit die Meisterschaft. Dabei lag die Mannschaft bis zur 71. Minute noch mit 1:3 zurück, ehe vier Treffer in der Schlussphase die Partie zugunsten der Hammer drehten.
Mit dem Gewinn der Meisterschaft qualifizierte sich Westfalia Rhynern erstmals für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals. Erstmals seit 1982 wird damit wieder eine Mannschaft aus Hamm im DFB-Pokal vertreten sein. .
Name des Stadions
- vor 2016: Sportplatz am Papenloh
- 2016-2019: Helmut-Voss-Arena
- 2019-2023: Viaktiv-Arena
- seit 2023: Kümpel + Hellmeister Arena
Umzug des Stadions
Im September 2020 begannen die Arbeiten am Westfalia-Sportpark. Es entstand ein neues Fußballstadion mit Parkplatzanlage sowie ein Sportheim mit integrierter Kindertagesstätte. Rund fünf Millionen Euro wurden investiert, 2,1 Millionen Euro davon stammen aus dem Haushalt der Stadt Hamm. Der Neubau entstand auf der früher als Ausweichparkplatz genutzten Schotterfläche plus einem Teil des angrenzenden Areals. Mit den beiden benachbarten Trainingsplätzen (Rasen und Naturrasen) wachsen die Sportstätten des Vereins so zu einem Ensemble als neuer Westfalia-Sportpark zusammen. Zwischen Stadion und Straße entstand ein Parkplatz mit rund 200 Stellflächen.
Das Vereinsgebäude wurde zwischen der neuen Spielfläche und den bereits bestehenden Trainingsplätzen errichtet. Eine Regenrückhaltung wurde etwas abseits des Sportgeländes eingebaut. Im neuen Stadion haben rund 1500 Zuschauer auf Sitz- und Stehplatz-Tribünen bequem Platz, wobei ein späterer Ausbau möglich ist. Die überdachte Haupttribüne hat etwa 360 Sitzplätze.[1]
Vorsitzende des Vereins
- 1935 - 1946 Anton Sasse
- 1946 - 1949 Helmut Frigge
- 1949 - 1950 Wilhelm Dirkmann
- 1950 - 1954 Eberhard Helbach
- 1954 - 1961 Wilhelm Schumacher
- 1961 - 1972 Martin Reinold
- 1972 - 1973 Jürgen Köckler
- 1973 - 1975 Wolfgang Köster
- 1975 - 1986 Oskar Kammerscheid
- 1986 - 2011 Wilhelm Lütkhoff
- 2011 - Dr. Arnulf Kleine
Erfolge
- Meister der Fußball-Oberliga Westfalen und Aufstieg in die Regionalliga West: 2026
- Aufstieg als Vizemeister in die Regionalliga West: 2017
- Meister der Westfalenliga und Aufstieg in die NRW-Liga: 2010
- Meister der Fußball-Landesliga Westfalen und Aufstieg in die Verbandsliga Westfalen: 1997, 2003
- Meister der Bezirksliga Westfalen und Aufstieg in Landesliga Westfalen: 1992
- Meister der Kreisliga A Hamm und Aufstieg in die Bezirksliga Westfalen: 1982
- Kreispokalsieger: 2009, 2013, 2014, 2017, 2019, 2024, 2025
- Teilnehmer im DFB-Pokal: 2026
Presseartikel
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Westfälischer Anzeiger,
06. April 2009 -
Westfälischer Anzeiger,
15. September 2010
Sportarten
Aerobic, Ausgleichsgymnastik, Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Breiten- und Freizeitsport, Cheerleading, Fitness, Fußball, Gesundheitssport, Gymnastik, Handball, Inline-Skating, Judo, Laufen, Leichtathletik, Mutter-Kind Turnen, Orthopädische Gymnastik, Tischtennis, Turnen, Volleyball, Walking