Frank Jäschke
Frank Jäschke ist Unternehmer in Hamm. Als solcher ist er allen voran Inhaber der Jäschke Lagerei- & Verwaltungs GmbH, die 2015 aus der Jäschke Logistics GmbH hervorging,[1] sowie weiterer Betriebe. Jäschke gilt als geschäftsfindig und sozial engagiert.
Geschäftliche Betätigung
Gegenwärtig (Stand 2024) ist der Spediteur nebenher auch Betreiber der Hammer Kultkneipe Enge Weste, die er ab dem 4. November 2021 übernahm. Frank Jäschke hatte schon 2018 Interesse an der Engen Weste bekundet, habe aber Lemonia Schulz den Vortritt gelassen.[2]
Zwischen 2013 und 2023 war er zudem Inhaber des Bäckerei-Cafés Damberg-Center.
Soziales Engagement
In Notlagen, darunter der Flutkatastrophe im Ahrtal im Juli 2021 und im Ukraine-Krieg 2022,[3] arrangierte Jäschke mehrfach Hilfskonvois, die Spenden von Hammer Bürgern in die notleidenden Gebiete brachten.
Fluthilfe (2021)
Nur einen Tag nach der Flutkatastrophe im Ahrtal startete der Spediteur am 16. Juli 2021 einen Spendenaufruf an alle Hammer Bürger. Die Spenden wurden an der Niederlassung Hafenstraße entgegengenommen. Das Spendenaufkommen war dabei so groß, dass Jäschke sieben LKW einsetzte. Bereits um 19 Uhr des gleichen Tages brachen er und seine Mitarbeiter ins Flutgebiet auf. Anschließend setzte er die Hilfslieferungen bis ins Jahr 2022 fort und organisierte dabei auch den Abtransport von Spenden von spendenwilligen Unternehmen in ganz Deutschland. Nach eigener Aussage investierte er dafür aus eigener Tasche bis Juli 2022 ca. 25.000 Euro.[4]
Ukraine-Hilfe (2022)
Nach eigener Aussage beschaffte Jäschke für 22.500 € Medikamente und andere Hilfsgüter, weitere 2500 € kamen aus Spenden.
Einzelnachweise
- ↑ „Unser Unternehmen“ in: jaeschke-lagerei.de, abgerufen am 8. März 2024 [Archiv]
- ↑ Frank Osiewacz: „Neuer Pächter der Kultkneipe „Enge Weste“ kein Unbekannter“ in: wa.de vom 26. Oktober 2021
- ↑ Frank Lahme: „Jäschke will am Wochenende in die Ukraine fahren“ in: wa.de vom 10. März 2022
- ↑ Gisbert Sander: „Ein Jahr nach dem Flut-Chaos: Helfer Jäschke fährt noch immer ins Ahrtal“ in: wa.de vom 14. Juli 2022