Deutsche Post AG: Unterschied zwischen den Versionen
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In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts befand sich die Post am [[Alte Post|Marktplatz 7]]. Hammer Postmeister war Johann Adolf Steinweg. In der | In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts befand sich die Post am [[Alte Post|Marktplatz 7]]. Hammer Postmeister war zu dieser Zeit Johann Adolf Steinweg. Ab [[1767]]<ref> In diesem Jahr wurde Hamm mit der [[Märkische Kriegs- und Domänenkammer|Märkischen Kriegs- und Domänenkammerdeputation]] Verwaltungssitz einer Mittelbehörde, so dass von einer Zunahme des Postverkehrs auszugehen war.</ref> befand sich das Postamt dann auf der [[Oststraße]]. 1767 kaufte Postmeister Querner († 1792) das Haus [[Oststraße 50]]. Im frühen 19. Jahrhundert ist im Hause Postdirektor [[Johann Adolph Dobbelstein|Dobbelstein]] nachgewiesen. Die Posthalterei, in der die Pferde versorgt und die Postwagen untergestellt waren, befand sich seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Hause [[Oststraße 38]].<ref> Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Posthalterei dann in der [[Widumstraße 13]] belegt.</ref><br> | ||
Am [[1. November]] [[1782]] wurde eine eigene Postlinie für die [[Grafschaft Mark]] eröffnet, die von Hamm über Kamen, Unna, Schwerte, Iserlohn, Hagen und Schwelm nach Elberfeld führte. Sie wurde montags und freitags bedient und schuf eine | Am [[1. November]] [[1782]] wurde eine eigene Postlinie für die [[Grafschaft Mark]] eröffnet, die von Hamm über Kamen, Unna, Schwerte, Iserlohn, Hagen und Schwelm nach Elberfeld führte. Sie wurde montags und freitags bedient und schuf eine Verbindung zum Berliner Kurs, dessen Eintreffen in Hamm abgewartet wurde. Die einzelnen Verbindungen gehen aus der folgenden Anzeige hervor: | ||
<blockquote>Gleichwie nun solchergestalt der vorgedachte neue Postwagen auf das genaueste mit dem Berliner Course verbunden ist: So können vermöge derer auf diesen hinwiederum eingeschlagenen Seiten-Coursen die aus- und nach der [[Grafschaft Mark|Grafschaft Marck]] reisende Passagiers, auch zu versendende Packereyen und Gelder jedesmal von [[Hamm]] aus weiter, und zwar:<br> | <blockquote>Gleichwie nun solchergestalt der vorgedachte neue Postwagen auf das genaueste mit dem Berliner Course verbunden ist: So können vermöge derer auf diesen hinwiederum eingeschlagenen Seiten-Coursen die aus- und nach der [[Grafschaft Mark|Grafschaft Marck]] reisende Passagiers, auch zu versendende Packereyen und Gelder jedesmal von [[Hamm]] aus weiter, und zwar:<br> | ||
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* [[1766]] - [[1792]]: Christian Ludwig Querner († 1792) | * [[1766]] - [[1792]]: Christian Ludwig Querner († 1792) | ||
* [[1794]] - [[1806]]: Hauptmann a. D. von Baudis | * [[1794]] - [[1806]]: Hauptmann a. D. von Baudis | ||
* [[1806]] - : Adolf Dobbelstein ( | * [[1806]] - [[1836]]: [[Johann Adolph Dobbelstein|Adolf Dobbelstein]] (1768-1836) | ||
* [[1838]] - : Major a. D. von Zittwitz | * [[1838]] - : Major a. D. von Zittwitz | ||
== Anmerkungen == | |||
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== Literatur == | == Literatur == | ||
* Norbert Droste: Hamm - eine Station an der brandenburg-preußischen Postlinie Berlin-Kleve, in: Herbert Zink (Hrsg.): [[750 Jahre Stadt Hamm (Buch)|750 Jahre Stadt Hamm]], Hamm 1976, S. 225-242. | * Norbert Droste: Hamm - eine Station an der brandenburg-preußischen Postlinie Berlin-Kleve, in: Herbert Zink (Hrsg.): [[750 Jahre Stadt Hamm (Buch)|750 Jahre Stadt Hamm]], Hamm 1976, S. 225-242. | ||
* Norbert Droste: ''Briefe - Stempel - Formulare. Ein Beitrag zur Postgeschichte der Stadt Hamm'', Hamm 1983. | |||
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