Zeche Sachsen: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Zeche Sachsen''' war | Die '''Zeche Sachsen''' war ein Steinkohlebergwerk in [[Heessen]]. Erste Erkundungsarbeiten wurden bereits ab 1903 durch die [[Mansfeldsche Kupferschiefer bauende Gewerkschaft]] vorgenommen. Die Förderung begann im Jahr [[1912]] und lief bis zum Betriebsende [[1976]] über drei Schächte. Der letzte Förderwagen wurde am [[4. Juni]] [[1976]] aus der Zeche gefahren. Die angeschlossene Kokerei der Zeche war schon [[1972]] stillgelegt und bereits [[1979]] waren die Fördertürme gesprengt worden. | ||
Seit den achtziger Jahren gab es Pläne für ein ökologisches Gewerbegebiet auf dem ehemaligen Zechengelände, die in den 1990er-Jahren zur Gründung des [[Ökozentrum|Ökozentrums]] führten. Mittelpunkt bildet die ehemalige Maschinenhalle, die am 1. September 1989 unter Denkmalschutz gestellt wurde und seit 1998 [[Alfred Fischer Halle]] heißt. | Seit den achtziger Jahren gab es Pläne für ein [[Öko-Zentrum|ökologisches Gewerbegebiet]] auf dem ehemaligen Zechengelände, die in den 1990er-Jahren zur Gründung des [[Ökozentrum|Ökozentrums]] führten. Mittelpunkt bildet die ehemalige Maschinenhalle, die am 1. September 1989 unter Denkmalschutz gestellt wurde und seit 1998 [[Alfred Fischer Halle]] heißt. | ||
Die [[Halde Sachsen|Halde der Zeche Sachsen]] wurde bis 2005 mit einem Radwegenetz versehen. Von [[1996]] bis [[1998]] stand auf einer der Halden auch ein Windkraftwerk. Dieses wurde jedoch nach Beschwerden der Anwohner über Belästigung durch Lärm und Schattenwurf wieder entfernt. | Die [[Halde Sachsen|Halde der Zeche Sachsen]] wurde bis 2005 mit einem Radwegenetz versehen. Von [[1996]] bis [[1998]] stand auf einer der Halden auch ein Windkraftwerk. Dieses wurde jedoch nach Beschwerden der Anwohner über Belästigung durch Lärm und Schattenwurf wieder entfernt. | ||
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== Zechensiedlungen == | == Zechensiedlungen == | ||
Die Zechensiedlungen der Zeche Sachsen wurde nach der Gründung der Zeche Sachsen gebaut. Inzwischen sind die meisten Häuser in Privatbesitz. Es gibt aber auch einige Mehrfamilienhäuser, die einer Wohnungsbaugesellschaft gehören. | Die Zechensiedlungen der Zeche Sachsen wurde nach der Gründung der Zeche Sachsen gebaut. | ||
Die erste Siedlung, später als [[Alte Kolonie (Heessen)|Alte Kolonie]] bezeichnet, entstand in den Jahren 1912 bis 1923 direkt nördlich angrenzend an das Zechengelände. Sie umfasste circa 75 eineinhalbgeschossige Ein- oder Zweifamilienhäuser mit großen Gärten zur Selbstversorgung. | |||
Während und nach dem Ersten Weltkrieg (Bauzeit 1916 bis 1920) wurde die zweite, die [[Neue Kolonie (Heessen)|Neue Kolonie]] erbaut. Sie liegt etwas weiter westlich des Zechengeländes und umfasst circa 600 Wohnungen. | |||
In den Jahren 1920/21 kam es zwischen Alter und Neuer Kolonie zum Bau der Siedlung [[Vogelsang (Siedlung)|Vogelsang]] mit rund 200 Wohnungen, die teilweise in größeren Einheiten zusammengefasst sind. Diese Siedlung wurde mit Wirkung vom 25. März 1995 unter der laufenden Nummer 215 in die [[Denkmalliste der Stadt Hamm]] eingetragen. | |||
Inzwischen sind die meisten Häuser der Siedlungen in Privatbesitz übergegangen. Es gibt aber auch einige Mehrfamilienhäuser, die einer Wohnungsbaugesellschaft gehören. | |||
== Fotos == | == Fotos == | ||