Mesenmark: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Name kommt von der ehemaligen Gemeinheit Meesenmark, wobei das Wort "Gemeinheit" für gemeinschaftlich genutztes Land (Wälder, Weiden, Moore) steht. Die Meesenmark erstreckte sich von der heutigen gleichnamigen Straße bis zur Münsterstraße. Sie grenzte im Norden am Wiedenholt und im Süden an den Höltersundern. Erst Anfang des 19.Jahrhunderts wurde das Gemeinschaftsland aufgeteilt und verschiedenen Höfen zugeteilt. | |||
Der Mesenbach fließt durch diesen Landstrich. | |||
Das Wort "Meese" ist nicht eindeutig zurückzuführen. Es kommt wahrscheinlich vom ahd 'mesan', was so viel wie einteilen, zumessen bedeutet. Es könnte aber auch eine Abwandlung von 'Meise' sein. | |||
Das Flurstück 'Mesenmark' an der Kreuzung Mesenmark-Geinegge erinnert an das einstige Gemeinschaftsland. | |||
Auf der Internetseite des Landesarchivs NRW kann man sich eine Karte von 1824 von der Meesenmarkteilung anschauen. <ref>Landesarchiv NRW URL: https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_54641ee5-c53b-413c-a1e0-0f0c5f7beb14 (Abgerufen: 17. Februaur 2026, 22:02) </ref> | |||
== Bildergalerie Mesenmark == | == Bildergalerie Mesenmark == | ||
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Bild:Mesenmark02.jpg|Mesenmark Abzweig Sackgassenteil | Bild:Mesenmark02.jpg|Mesenmark Abzweig Sackgassenteil | ||
Bild:Mesenmark03.jpg|Mesenmark Richtung [[Klosterhof]] | Bild:Mesenmark03.jpg|Mesenmark Richtung [[Klosterhof]] | ||
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== Besonderheiten == | == Besonderheiten == | ||
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[[Kategorie:Straßen im Bezirk Bockum-Hövel]] | [[Kategorie:Straßen im Bezirk Bockum-Hövel]] | ||
Aktuelle Version vom 17. Februar 2026, 22:20 Uhr
- Länge
- 1,4km
- Typ
- Landwirtschaft
- Namensherkunft
- s.Kapitel Namensherkunft
- PLZ
- 59075
- Bezirk
- Bockum-Hövel
- Gemarkung
- Bockum-Hövel
- Stadtteil
- Hölter
Mesenmark vom Klosterhof aus
- Datenstand:
- 17.02.2026
Der Mesenmark ist eine Straße im Bezirk Bockum-Hövel.
Sie verbindet den Klosterhof mit der Geinegge. Ziemlich in der Mitte zweigt eine Hofzufahrt als Sackgasse ab, die auch Mesenmark heißt.
Namensherkunft
Der Name kommt von der ehemaligen Gemeinheit Meesenmark, wobei das Wort "Gemeinheit" für gemeinschaftlich genutztes Land (Wälder, Weiden, Moore) steht. Die Meesenmark erstreckte sich von der heutigen gleichnamigen Straße bis zur Münsterstraße. Sie grenzte im Norden am Wiedenholt und im Süden an den Höltersundern. Erst Anfang des 19.Jahrhunderts wurde das Gemeinschaftsland aufgeteilt und verschiedenen Höfen zugeteilt. Der Mesenbach fließt durch diesen Landstrich. Das Wort "Meese" ist nicht eindeutig zurückzuführen. Es kommt wahrscheinlich vom ahd 'mesan', was so viel wie einteilen, zumessen bedeutet. Es könnte aber auch eine Abwandlung von 'Meise' sein. Das Flurstück 'Mesenmark' an der Kreuzung Mesenmark-Geinegge erinnert an das einstige Gemeinschaftsland.
Auf der Internetseite des Landesarchivs NRW kann man sich eine Karte von 1824 von der Meesenmarkteilung anschauen. [1]
Bildergalerie Mesenmark
-
Mesenmark Abzweig Sackgassenteil
-
Mesenmark Richtung Klosterhof
Besonderheiten
- ↑ Landesarchiv NRW URL: https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_54641ee5-c53b-413c-a1e0-0f0c5f7beb14 (Abgerufen: 17. Februaur 2026, 22:02)