Urkunde 1730 Juni 29

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Wappen der Familie von Beverförde

Die Familien von der Recke zu Heessen und die jetzigen Inhaber des Hauses Wenge, die Familie von Beverförde zu Werries schließen am 29. Juni 1730 einen Vergleich über das Gut Wenge.

Regest

Die freiherrliche Familie von der Recke zu Heessen und die jetzigen Inhaber des Hauses Wenge und des Hofes Lanstrop im Kirchspiel Cuerl und in der Grafschaft Mark schließen nachfolgenden Vergleich:

Die Witwe Mutter sagt namens des Joan Adolph Michael Freiherrn von der Reck, Herrn zu Heesen, zu, dass im Juli 1. Js. dem Freiherrn von Beverförde wegen des Gutes Wenge und des Hofes zu Lanstrop in vim vasalagiidie Investur erteilt werden solle; dieser verpflichtet sich jedoch für sich und seine männlichen Nachkommen, das Gut Wenge und den Hof Lanstrop mit ihrem lehnrührigen Zubehör, jedoch gemäß der früher von den Lehnsinhabern erteilten Reversalien, per modum feudi noviex nova gratia als ein Mannlehn anzuerkennen.

Clausula concernens secunda:Freiherr von Beverförde zu Werries verpflichtet sich, neben einer besonderen Summe, welche an die Witwe Freifrau von der Reck zu Heesen zu entrichten ist, dem Freiherrn von der Reck zu Heessen, zur Abfindung sämtlicher Ansprüche wegen des Gutes Wenge und des Hofes Lanstrop samt den lehnrührigen Zubehörung ein für allemal eine Summe von 16 000 Rtlr. auszuzahlen in 5 Terminen, und zwar im Juli 1730 einen Betrag von 4000 Rtlr. und demnächst jährlich 30O0 Rtlr. Finis.

Witwe Angelan Beatrix von Reck zu Heessen, als bestätigte Vormünderin ihres Sohnes, Friederich Christianvon Beverförde zu Werries, Friderich Christian von Ple¬tenberg, als mediator vicedominus, und Henrich Baldius(?) Freiherr von Schenck als mediator siegeln und unterschreiben.

Standort

Urkunden des Archivs der Stadt Wanne-Eickel [1]

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Ernst Symann: Die Urkunden des Stadtarchives Wanne-Eickel, 1601 - 1780. Wanne 1929 (Veröffentlichungen des Stadtarchives Wanne-Eickel, Band II Heft 2)