Martin-Luther-Straße 13: Unterschied zwischen den Versionen

Schulte (Diskussion | Beiträge)
K Erg. Anzeige von 1886
Schulte (Diskussion | Beiträge)
Zeile 3: Zeile 3:


== Geschichte der Hausstätte ==
== Geschichte der Hausstätte ==
[[Datei:1927 Martin-Luther Str 13.jpg|thumb|right|Martin-Luther-Straße 13 (1927)]]
[[Datei:1886 AN Martin-Luther Str 13.jpg|thumb|right|Anzeige von Wilhelm Steimann (1886)]]
[[Datei:1886 AN Martin-Luther Str 13.jpg|thumb|right|Anzeige von Wilhelm Steimann (1886)]]
Das Haus [[Martin-Luther-Straße]] 13 befindet sich auf zwei alten Hausstätten [[Häuserbuch|Nro 416]] und [[Häuserbuch|Nro 418]] in der Westhofe. Nach dem [[Stadtbrände|Stadtbrand]] von 1741 blieb das Areal zunächst unbebaut. 1802 erwarb Lederfabrikant Johann Diedrich Callwey das bereits mit der Doppelnummer versehene Haus für 2850 Reichstaler von Johann Wickel.<ref>Vermutlich handelt es sich dabei um den ehemaligen Soldaten, Bürger und Bäcker Johann Eberhard Wickel († 1815), der im Hause [[Sternstraße 17|Nro 400]] ansässig war. Da sich aber der betreffende Fortschreibungsband des alten Hypothekenbuches nicht erhalten hat, sind nähere Angaben bislang nicht möglich.</ref> Callwey hatte bereits 1778 das Elternhaus Martin-Luther-Straße 11 neu erbauen lassen. Das Areal zwischen beiden Häusern ist für 1831 als Garten des [[Bürgermeister| Bürgermeisters]] [[Heinrich Christian Quade]] ausgewiesen. Da der Sohn des Lederfabrikanten Callwey bereits frühzeitig verstarb, finden wir ab 1818 bereits den Enkel Johann Diedrich Callwey als Eigentümer vor. Später war im Hause die Tischlerfamilie Steimann ansässig.  
Das Haus [[Martin-Luther-Straße]] 13 befindet sich auf zwei alten Hausstätten [[Häuserbuch|Nro 416]] und [[Häuserbuch|Nro 418]] in der Westhofe. Nach dem [[Stadtbrände|Stadtbrand]] von 1741 blieb das Areal zunächst unbebaut. 1802 erwarb Lederfabrikant Johann Diedrich Callwey das bereits mit der Doppelnummer versehene Haus für 2850 Reichstaler von Johann Wickel.<ref>Vermutlich handelt es sich dabei um den ehemaligen Soldaten, Bürger und Bäcker Johann Eberhard Wickel († 1815), der im Hause [[Sternstraße 17|Nro 400]] ansässig war. Da sich aber der betreffende Fortschreibungsband des alten Hypothekenbuches nicht erhalten hat, sind nähere Angaben bislang nicht möglich.</ref> Callwey hatte bereits 1778 das Elternhaus Martin-Luther-Straße 11 neu erbauen lassen. Das Areal zwischen beiden Häusern ist für 1831 als Garten des [[Bürgermeister| Bürgermeisters]] [[Heinrich Christian Quade]] ausgewiesen. Da der Sohn des Lederfabrikanten Callwey bereits frühzeitig verstarb, finden wir ab 1818 bereits den Enkel Johann Diedrich Callwey als Eigentümer vor. Später war im Hause die Tischlerfamilie Steimann ansässig.


== Eigentümer ==
== Eigentümer ==