Heinrich Ochs: Unterschied zwischen den Versionen
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''Mit dem heutigen Tage habe ich mein Geschäft von der Weststraße in mein Haus am Markt (früher Grote'sche Buchhandlung) verlegt.<br> Heinrich Ochs. Hamm, 1. April 1850.'' | ''Mit dem heutigen Tage habe ich mein Geschäft von der Weststraße in mein Haus am Markt (früher Grote'sche Buchhandlung) verlegt.<br> Heinrich Ochs. Hamm, 1. April 1850.'' | ||
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Vor [[1866]] kaufte er von seinem Nachbarn P. Gorges das Haus Weststraße Nro 79½. Aus diesen beiden Häusern ging nach Umbaumaßnahmen das bis zum Zweiten Weltkrieg bestehende Haus [[Weststraße 1–3]] hervor, in dem er wohl bis zu seinem Tode [[1898]] wohnte (belegt [[1886]], [[1895]], [[1896]]). Im Jahre [[1877]] erwarb Heinrich Ochs zudem die [[Oststraße 6]] (alt: Nro 64), wo [[1878]] seine Tochter Dorothea, die den Kaufmann Heinrich Thöne aus Bielefeld geheiratet hatte, wohnte. Ab [[1877]] bestand auch die Pelzwarenfabrik in der [[Ritterstraße]] 40,<ref> Heimatkalender für Kreis und Stadt Hamm, Unna und Kamen, Hamm 1925, S. 143.</ref> in die seine Söhne Heinrich (+ [[1880]]), Theodor und Carl als Teilhaber eintraten. Heinrich Ochs ist für die Jahre [[1873]] bis [[1884]]<ref>''Am 22.1.84 i. Folge Wahl zum Rathsherrn ausgetr''.; Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeinde-Angelegenheiten der Stadt Hamm für die Zeit vom 1. April 1881 bis zum 31. März 1891. Hamm 1892. S. 15.</ref> als [[Stadtverordnetenversammlung|Stadtverordneter]] der III. Abteilung und für [[1884]] bis [[ | Vor [[1866]] kaufte er von seinem Nachbarn P. Gorges das Haus Weststraße Nro 79½. Aus diesen beiden Häusern ging nach Umbaumaßnahmen das bis zum Zweiten Weltkrieg bestehende Haus [[Weststraße 1–3]] hervor, in dem er wohl bis zu seinem Tode [[1898]] wohnte (belegt [[1886]], [[1895]], [[1896]]). Im Jahre [[1877]] erwarb Heinrich Ochs zudem die [[Oststraße 6]] (alt: Nro 64), wo [[1878]] seine Tochter Dorothea, die den Kaufmann Heinrich Thöne aus Bielefeld geheiratet hatte, wohnte. Ab [[1877]] bestand auch die Pelzwarenfabrik in der [[Ritterstraße]] 40,<ref> Heimatkalender für Kreis und Stadt Hamm, Unna und Kamen, Hamm 1925, S. 143.</ref> in die seine Söhne Heinrich (+ [[1880]]), Theodor und Carl als Teilhaber eintraten. Heinrich Ochs ist für die Jahre [[1873]] bis [[1884]]<ref>''Am 22.1.84 i. Folge Wahl zum Rathsherrn ausgetr''.; Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeinde-Angelegenheiten der Stadt Hamm für die Zeit vom 1. April 1881 bis zum 31. März 1891. Hamm 1892. S. 15.</ref> als [[Stadtverordnetenversammlung|Stadtverordneter]] der III. Abteilung und für [[1884]] bis [[1889]] als [[Magistrat|Ratsherr]] nachgewiesen.<ref> Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeinde-Angelegenheiten der Stadt Hamm für die Zeit vom 1. April 1881 bis zum 31. März 1891. Hamm 1892. S. 16.</ref> Für seine Wiederwahl bei der Stadtverordnetenwahl [[1878]] sprachen sich übrigens sowohl die [[Zentrum|''Centrums-Partei'']] als auch eine Versammlung liberaler Wähler aus. | ||
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