Urkunde 1328 Mai 2: Unterschied zwischen den Versionen

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Heinrich, von Gottes Gnaden Erzbischof der heiligen Kölner Kirche und Erzkanzler des Heiligen Römischen Reiches für Italien, an die geliebten Äbtissinnen und Konvente des Zisterzienserordens in Welver, in Bönninghausen und in Kentrop (Keyenthorpe), in unserer Kölner Diözese, Gruß und das Öl der Liebe, das den heiligen Jungfrauen die Lampe schmückt.


Da unser Geist von zarter Jugend an mit frommer Hingabe entbrannt ist für euren Orden und seine Bekenner, und wir ihnen noch immer mit besonderer Eifer der Liebe zugetan sind und uns um ihre Angelegenheiten, soweit wir mit Gott können, mit besonderer Gunst bemühen, so gewähren wir, damit euren Seelen heilsamer geholfen wird, eurer Bitte, die uns durch Bruder Reynherus, den ehemaligen Abt in Herdenswinthusen, unseren Vertrauten, vorgetragen wurde, mit frommer Zuneigung:
Kein Bischof, unser Vikar oder ein anderer, der in geistlichen Dingen unsere Stelle in unserer besagten Diözese vertritt, soll euch zwingen oder nötigen, den Schleier anzunehmen, der den heiligen Jungfrauen, die die Keuschheit geloben, auferlegt zu werden pflegt. Dies gilt gegen die Verbote und Statuten eures Generalkapitels und die Indulte des Apostolischen Stuhls, ohne den Rat, den Befehl und die Zustimmung eurer Visitatoren und Beichtväter, die volle Kenntnis eures Gewissens haben.
Zum Zeugnis, zur Bekräftigung und zur Beständigkeit dieser Sache ist unser Siegel an dieses Schreiben gehängt.
Gegeben im Jahr des Herrn 1328, am Tag nach den heiligen Aposteln Philippus und Jakobus (2. Mai).
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