Westentor: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Jahr [[1887]] wurde am Westentor das sogenannte [[Ständehaus]] als Sitz des Landratsamtes für den Kreis Hamm errichtet. Das Landratsamt verblieb bis 1930 im Gebäude. Nachdem es bei einem alliierten Luftangriff vom 22. April 1944 schwer getroffen wurde, wurde es nach Kriegsende nicht wieder aufgebaut.
Im Jahr [[1887]] wurde am Westentor das sogenannte [[Ständehaus]] als Sitz des Landratsamtes für den Kreis Hamm errichtet. Das Landratsamt verblieb bis 1930 im Gebäude. Nachdem es bei einem alliierten Luftangriff vom 22. April 1944 schwer getroffen wurde, wurde es nach Kriegsende nicht wieder aufgebaut.


Bereits 1898 wurde das Westentor mit der Einführung der [[Straßenbahn]] zur Haltestelle und seither mehrfach entsprechend der jeweiligen Erfordernisse umgestaltet. Es blieb jedoch lange Zeit für den Kraftverkehr geöffnet.<ref name="wade180818"/>
Bereits 1898 wurde das Westentor mit der Einführung der [[Straßenbahn]] zur Haltestelle und seither mehrfach den jeweiligen Erfordernissen entsprechend umgestaltet. Die Straße blieb jedoch lange Zeit für den Kraftverkehr geöffnet.<ref name="wade180818"/>


1988 bis 1989 wurde das Westentor abermals umgebaut. Unter anderem wurden die Bussteige mit halbrunden, transparenten Kunststoffdächern überdacht. Diese Gestaltung des Westentors überdauerte schließlich bis ins Jahr [[2024]]. Während der Bauarbeiten stieß man bereits am 20. April 1988 auf einen Teil der Stadtmauer, den man jedoch auf Druck der Bauherren sogleich wieder verschüttete.<ref name="wade241026"/> Später wurden zudem noch jene Fundamente eines Stadttores aus dem 13. Jahrhundert entdeckt, die noch heute an der Haltestelle zu besichtigen sind.<ref name="wade180818">Jörn Funke, Frank Osiewacz: [https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/ideen-westentor-hamm-10130956.html ''Ideen-Wettbewerb fürs Westentor'']. In: wa.de vom 18. August 2018.</ref>
1988 bis 1989 wurde das Westentor abermals umgebaut. Unter anderem wurden die Bussteige mit halbrunden, transparenten Kunststoffdächern überdacht. Diese Gestaltung des Westentors überdauerte schließlich bis ins Jahr [[2024]]. Während der Bauarbeiten stieß man bereits am 20. April 1988 auf einen Teil der Stadtmauer, den man jedoch auf Druck der Bauherren sogleich wieder verschüttete.<ref name="wade241026"/> Später wurden zudem noch jene Fundamente eines Stadttores aus dem 13. Jahrhundert entdeckt, die noch heute an der Haltestelle zu besichtigen sind.<ref name="wade180818">Jörn Funke, Frank Osiewacz: [https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/ideen-westentor-hamm-10130956.html ''Ideen-Wettbewerb fürs Westentor'']. In: wa.de vom 18. August 2018.</ref>