Nordstraße 11: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Nordstraße_11.jpg|thumb|right|Café Hasebrink 1986]]
[[Datei:Nordstr_11_2007.jpg|thumb|right|Nordstraße 11 (2007)]]


Haus Hasebrink in der [[Nordstraße]] 11 mit der alten [[Häuserbuch|Nro 197]] wurde [[1784]] errichtet und ist mit seiner 5-Fenster-Front zur Nordstraße und der Längsausrichtung zur Ritterstraße hin - trotz der erst 1784 erfolgten Erbauung - ein typischer Vertreter der nach den [[Stadtbrände|Stadtbränden]] von [[1734]]/[[1741]] jeweils planmäßig errichteten Neubauten. Erhalten hat sich vom gleichen Typus noch die [[Südstraße 7]] (erbaut nach [[1741]]), während das typgleiche Haus [[Haus Asbeck|Nordstraße 13]] 1995 abgerissen worden ist.  
Haus Hasebrink in der [[Nordstraße]] 11 mit der alten [[Häuserbuch|Nro 197]] wurde [[1784]] errichtet und ist mit seiner 5-Fenster-Front zur Nordstraße und der Längsausrichtung zur Ritterstraße hin - trotz der erst 1784 erfolgten Erbauung - ein typischer Vertreter der nach den [[Stadtbrände|Stadtbränden]] von [[1734]]/[[1741]] jeweils planmäßig errichteten Neubauten. Erhalten hat sich vom gleichen Typus noch die [[Südstraße 7]] (erbaut nach [[1741]]), während das typgleiche Haus [[Haus Asbeck|Nordstraße 13]] 1995 abgerissen worden ist.  


== Geschichte der Hausstätte ==
== Geschichte der Hausstätte ==
[[Bild:Nordstraße_11.jpg|thumb|left|Café Hasebrink 1986]]
Das Haus [[Nordstraße]] 11 befindet sich auf der alten Hausstätte [[Häuserbuch|Nro 197]] in der Nordhofe. Nach dem Stadtbrand von 1734 blieb die Hausstätte bis 1783 unbebaut. 1784 ließ Witwe Hermann Römer ihr ''am Ecke hiesiger Nordstrassen gelegenes neuerbautes, aber noch nicht völlig ausgebautes ... Wohnhaus'' zum Verkauf anbieten. Kaufmann Gisbert Carl Fabricius<ref>Dieser war ein Sohn des reformierten Pfarrers [[Johann Gisbert Fabricius]] in [[Pelkum]].</ref>  kaufte das Haus für 2000 Reichstaler von der Witwe Hermann Römer. Auch [[1831]] ist Fabricius noch als Besitzer belegt. [[1866]] besaß hingegen Witwe Kaufmann [[Levi Stern]] das Haus, das [[1874]] Kaufmann Friedrich Steinau, ein Sohn des [[katholische Elementarschule|Elementarschullehrers]] Heinrich Steinau erwarb, der auch [[1886]] als Eigentümer nachgewiesen ist. [[1921]] kaufte [[Bernhard Bexte]] († [[1939]]) das Gebäude, der hier in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Konditorei und ein Café betrieb. 1931 ist hier das ''Café Aloys Schulte'' belegt.<ref>Adressbuch der Stadt Hamm 1931</ref>
Das Haus [[Nordstraße]] 11 befindet sich auf der alten Hausstätte [[Häuserbuch|Nro 197]] in der Nordhofe. Nach dem Stadtbrand von 1734 blieb die Hausstätte bis 1783 unbebaut. 1784 ließ Witwe Hermann Römer ihr ''am Ecke hiesiger Nordstrassen gelegenes neuerbautes, aber noch nicht völlig ausgebautes ... Wohnhaus'' zum Verkauf anbieten. Kaufmann Gisbert Carl Fabricius<ref>Dieser war ein Sohn des reformierten Pfarrers [[Johann Gisbert Fabricius]] in [[Pelkum]].</ref>  kaufte das Haus für 2000 Reichstaler von der Witwe Hermann Römer. Auch [[1831]] ist Fabricius noch als Besitzer belegt. [[1866]] besaß hingegen Witwe Kaufmann [[Levi Stern]] das Haus, das [[1874]] Kaufmann Friedrich Steinau, ein Sohn des [[katholische Elementarschule|Elementarschullehrers]] Heinrich Steinau erwarb, der auch [[1886]] als Eigentümer nachgewiesen ist. [[1921]] kaufte [[Bernhard Bexte]] († [[1939]]) das Gebäude, der hier in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Konditorei und ein Café betrieb. 1931 ist hier das ''Café Aloys Schulte'' belegt.<ref>Adressbuch der Stadt Hamm 1931</ref>