Wiescherhöfen: Unterschied zwischen den Versionen

20. Jahrhundert: Ergänzung anhand des Artikels „1978“
K Struktur, Bahnhofschließung
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Der [[Schützenverein Wiescherhöfen-Lohauserholz 1838 e.V.|Schützenverein Wiescherhöfen-Lohauserholz]] wurde im Jahre [[1838]] ins Leben gerufen.
Der [[Schützenverein Wiescherhöfen-Lohauserholz 1838 e.V.|Schützenverein Wiescherhöfen-Lohauserholz]] wurde im Jahre [[1838]] ins Leben gerufen.


Die Köln-Mindener Eisenbahn nahm am [[2. Mai]] [[1847]] den Zugverkehr auf. Im Jahre [[1865]] wurde die Bergisch-Märkische Bahn in Betrieb genommen.  
Die Köln-Mindener Eisenbahn nahm am [[2. Mai]] [[1847]] den Zugverkehr auf. Im Jahre [[1865]] wurde die Bergisch-Märkische Bahn in Betrieb genommen. Einziger Haltepunkt in der Gemeinde war der [[Bahnhof Wiescherhöfen]] an dem Flurstück „Kuckkuck“ (heute [[Weetfelder Straße]] / Kreuzung [[Wiescherhöfener Straße]]) an der Teilstrecke Hamm–Unna–Hagen. Inbetriebnahme war am [[15. Dezember]] [[1895]]. Es hielten täglich 47 Personenzüge mit Ziel Hamm oder Unna in Wiescherhöfen.  


Am [[1. April]] [[1884]] wurde vom Amtsbezirk Pelkum die Amtsparkasse eröffnet, welche auch in der Selmigerheide und Lohauserholz Zweigstellen besaß.
Am [[1. April]] [[1884]] wurde vom Amtsbezirk Pelkum die Amtsparkasse eröffnet, welche auch in der Selmigerheide und Lohauserholz Zweigstellen besaß.
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[[Datei:Thomaskirche Luftbild.jpg|mini|rechts|Daberg (Luftbild), 1991]]
[[Datei:Thomaskirche Luftbild.jpg|mini|rechts|Daberg (Luftbild), 1991]]


Auf dem Gemeindegebiet befand sich später der größte [[Rangierbahnhof|Verschiebebahnhof Europas]]. Von insgesamt elf Bauern wurden ca. 75 Hektar Land erworben, um diesen Bahnhof zu errichten. Das [[Haus Lohausen|Rittergut Lohaus]] (Namensgeber des Ortsteiles Lohauserholz) verschwand durch den Verschiebebahnhof vollständig. Einziger Haltepunkt in der Gemeinde war der [[Bahnhof Wiescherhöfen]] an dem Flurstück „Kuckkuck“ (heute [[Weetfelder Straße]] / Kreuzung [[Wiescherhöfener Straße]]). Inbetriebnahme war am [[15. Dezember]] [[1895]]. Es hielten täglich 47 Personenzüge mit Ziel Hamm oder Unna in Wiescherhöfen.
Auf dem Gemeindegebiet befand sich später der größte [[Rangierbahnhof|Verschiebebahnhof Europas]]. Von insgesamt elf Bauern wurden ca. 75 Hektar Land erworben, um diesen Bahnhof zu errichten. Das [[Haus Lohausen|Rittergut Lohaus]] (Namensgeber des Ortsteiles Lohauserholz) verschwand durch den Verschiebebahnhof vollständig.


Als dritte Eisenbahnstrecke wurde die '''Osterfelder Bahn''' (vom [[Hauptbahnhof]] über [[Bahnhof Pelkum|Pelkum Bahnhof]] nach Oberhausen-Osterfelde) im Jahre [[1905]] in Betrieb genommen. Sie diente vor allem dem Abtransport der Erzeugnisse der Zeche de Wendel.
Als dritte Eisenbahnstrecke wurde die '''Osterfelder Bahn''' (vom [[Hauptbahnhof]] über [[Bahnhof Pelkum|Pelkum Bahnhof]] nach Oberhausen-Osterfelde) im Jahre [[1905]] in Betrieb genommen. Sie diente vor allem dem Abtransport der Erzeugnisse der Zeche de Wendel.
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Am [[13. Februar]] [[1965]] wurde der Grundstein für die neue Gerätehalle der freiwilligen Feuerwehr an der [[Selmigerheideschule]] gelegt, das bis heute genutzt wird. Das Gebäude verfügt auch über eine Alarmsirene.
Am [[13. Februar]] [[1965]] wurde der Grundstein für die neue Gerätehalle der freiwilligen Feuerwehr an der [[Selmigerheideschule]] gelegt, das bis heute genutzt wird. Das Gebäude verfügt auch über eine Alarmsirene.


Heftige Regenfälle am [[20. Mai]] [[1978]] sind der Beginn einer Überflutung des [[Wiescherbach|Wiescherbachs]]. Am [[24. Mai]] wird Katastrophenalarm ausgerufen. Mit Hilfe von Einsatzkräften der Bundeswehr können schließlich 31 Hektar überflutete Flächen wieder freigepumpt werden.<ref> vgl. Dotter, Hans-Karl; Beeck, Anneliese: Bilder-Chronik. Aus 25 Jahren Hammer Stadtgeschichte 1965–1990, S. 81 </ref>
Heftige Regenfälle am [[20. Mai]] [[1978]] sind der Beginn einer Überflutung des [[Wiescherbach|Wiescherbachs]]. Am [[24. Mai]] wird Katastrophenalarm ausgerufen. Mit Hilfe von Einsatzkräften der Bundeswehr können schließlich 31 Hektar überflutete Flächen wieder freigepumpt werden.<ref> vgl. Dotter, Hans-Karl; Beeck, Anneliese: Bilder-Chronik. Aus 25 Jahren Hammer Stadtgeschichte 1965–1990, S. 81</ref>
 
1978 ist auch das Jahr, in dem der [[Bahnhof Wiescherhöfen|Bahnhof]] für immer geschlossen wird. Die Züge aus und nach Bönen, Unna und Hagen fahren seitdem ohne Halt durch den Stadtteil.


==== Kommunale Neuordnung ====
==== Kommunale Neuordnung ====