Östingstraße: Unterschied zwischen den Versionen
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Parallel dazu wurde die von 1908 stammende Wasserleitung aufgrund häufiger Rohrbrüche ausgewechselt. Zum ersten Mal kamen bei der Gas- und Wasserversorgung 6 m lange Rohre aus duktilern Gußeisen, mit einer Tytonsitverbindung versehen, zum Einsatz. Das Besondere an dieser Verbindung ist ein spezieller Zusatzring, der die Rohre wie bei einer Schweißnaht verbindet. Durch diese Verbindung entfallen die platzaufwendigen Betonwiderlager, die sonst ein Auseinanderrutschen der Rohre verhindern. | Parallel dazu wurde die von 1908 stammende Wasserleitung aufgrund häufiger Rohrbrüche ausgewechselt. Zum ersten Mal kamen bei der Gas- und Wasserversorgung 6 m lange Rohre aus duktilern Gußeisen, mit einer Tytonsitverbindung versehen, zum Einsatz. Das Besondere an dieser Verbindung ist ein spezieller Zusatzring, der die Rohre wie bei einer Schweißnaht verbindet. Durch diese Verbindung entfallen die platzaufwendigen Betonwiderlager, die sonst ein Auseinanderrutschen der Rohre verhindern. | ||
Besondere Schwierigkeiten stellten insbesondere enge und hochfrequentierte Verkehrsverhältnisse sowie große Grundwasservorkommen, bedingt durch den Bahndamm, dar.<ref>[[Hammmagazin| | Besondere Schwierigkeiten stellten insbesondere enge und hochfrequentierte Verkehrsverhältnisse sowie große Grundwasservorkommen, bedingt durch den Bahndamm, dar.<ref>[[Hammmagazin|Hammmagazin]] 10/1995</ref> | ||
Die Östingstraße war später etliche Jahre ein mit Schlaglöchern durchsetzter Sanierungsfall und hatte teils einen so schmalen Verlauf, dass bei Gegenverkehr über den Bürgersteig ausgewichen werden musste. Daneben war die Straße für Radfahrer nur bedingt geeignet. | Die Östingstraße war später etliche Jahre ein mit Schlaglöchern durchsetzter Sanierungsfall und hatte teils einen so schmalen Verlauf, dass bei Gegenverkehr über den Bürgersteig ausgewichen werden musste. Daneben war die Straße für Radfahrer nur bedingt geeignet. | ||