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[[Datei:Emil Cobet mit Gründern der CDU Hamm.jpg|thumb|right|175px|Emil Cobet (5. v. l. n. r.) u.a. mit Gründern der CDU Hamm im Jahr 1971]]
[[Datei:Emil Cobet mit Gründern der CDU Hamm.jpg|thumb|right|175px|Emil Cobet (5. v. l. n. r.) u.a. mit Gründern der CDU Hamm im Jahr 1971]]
===Mitgründer der Hammer CDU, zweiter Kreisvorsitzender und Mitglied in der Stadtvertretung===
===Mitgründer der Hammer CDU, zweiter Kreisvorsitzender und Mitglied in der Stadtvertretung===
Im Jahr 1945 gründete Cobet, als Persönlichkeit der evangelischen Kirche, die Hammer CDU maßgeblich mit. Er war Delegierter bei der Gründerversammlung der Landespartei am 2. September 1945 in Bochum. Bei der Gründungsversammlung der Hammer CDU am [[23. September]][[1945]] im Evanglischen Vereinshaus Hamm-Süden war Cobet Mitgründer der Hammer Christdemokraten. Er wurde von den Anwesenden als zweiter Kreisvorsitzender in den Ortsvorstand gewählt. Außerdem wurde er noch als stellvertretender Vorsitzender in der Ortspartei Hamm-Mitte gewählt. Nachdem die CDU von der Militärregierung in Hamm am [[7. Januar]] [[1946]] genehmigt wurde, wurde Cobet auf Vorschlag seiner Partei in die neu geschaffene [[Stadtvertretung]] delegiert. Diese beschäftigte sich unter anderem damit, der Stadt Hamm eine Satzung zu geben, sowie mit der Erstellung einer Geschäftsordnung für die Stadtvertretung. Die letzte Sitzung dieses Gremiums fand am 7. Oktober 1946 statt. Als Nachfolgemodell agiert seitdem der [[Stadtrat]] in Hamm. Im Jahr 1948 war Cobet auch kurzeitig kommissarischer Kreisvorsitzender der Hammer CDU, da der zu dieser Zeit aktueller Kreisvorsitzende, [[Paul Schamer|Paul Scharmer]], einen schweren Herzinfarkt erlitt und vom Amt aus diesem Grund zurücktrat.
Im Jahr 1945 gründete Cobet, als Persönlichkeit der evangelischen Kirche, die Hammer CDU maßgeblich mit. Er war Delegierter bei der Gründerversammlung der Landespartei am 2. September 1945 in Bochum. Bei der Gründungsversammlung der Hammer CDU am [[23. September]][[1945]] im Evanglischen Vereinshaus Hamm-Süden war Cobet Mitgründer der Hammer Christdemokraten. Er wurde von den Anwesenden als zweiter Kreisvorsitzender in den Ortsvorstand gewählt. Außerdem wurde er noch als stellvertretender Vorsitzender in der Ortspartei Hamm-Mitte gewählt. Nachdem die CDU von der Militärregierung in Hamm am [[7. Januar]] [[1946]] genehmigt wurde, wurde Cobet auf Vorschlag seiner Partei in die neu geschaffene [[Stadtvertretung]] delegiert. Diese beschäftigte sich unter anderem damit, der Stadt Hamm eine Satzung zu geben, sowie mit der Erstellung einer Geschäftsordnung für die Stadtvertretung. Die letzte Sitzung dieses Gremiums fand am 7. Oktober 1946 statt. Als Nachfolgemodell agiert seitdem der [[Stadtrat]] in Hamm. Von 1948 bis Anfang 1949 war Cobet auch kurzeitig kommissarischer Kreisvorsitzender der Hammer CDU, da der zu dieser Zeit aktuelle Kreisvorsitzende, [[Paul Schamer|Paul Scharmer]], einen schweren Herzinfarkt erlitt und vom Amt aus diesem Grund zurücktrat.


===Erstmalige Wahl in den Stadtrat und stellv. Fraktionsvorsitzender===
===Erstmalige Wahl in den Stadtrat und stellv. Fraktionsvorsitzender===
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===Erneute Wahl in den Stadtrat, Fraktionsvorsitzender, Ausscheiden aus der Kommunalpolitik===
===Erneute Wahl in den Stadtrat, Fraktionsvorsitzender, Ausscheiden aus der Kommunalpolitik===


Bei der Kommunalwahl vom 17. Oktober 1948 wurde Cobet, unter einem neuem Wahlsystem, wieder direkt in den Stadtrat gewählt. Er holte mit 464 Stimmen das Direktmandat im Wahlkreis III. Von seiner Fraktion wurde er, als Nachfolger von Konrad Rüther, zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Er führte das Amt bis zum seinem Ausscheiden aus der Kommunalpolitik als zweite Person in seiner Partei aus. Bei der Kommunalwahl im Jahr [[1952]] trat er aus Altersgründen nicht mehr an. Er blieb noch bis zum Jahre [[1956]] zweiter Kreisvorsitzender in der Hammer CDU und zog sich danach aus der aktiven Kommunalpolitik zurück. Er erhielt im selben Jahr, als Zeichen der Anerkennung, die Adenauer-Plakette.
Bei der Kommunalwahl vom 17. Oktober 1948 wurde Cobet, unter einem neuem Wahlsystem, wieder direkt in den Stadtrat gewählt. Er holte mit 464 Stimmen das Direktmandat im Wahlkreis III. Nachdem [[Josef Weidekamp]] sein Mandat Anfang [[1949]] niedergelegt hatte, wählte die CDU-Fraktion ihn zu dessen Nachfolger und damit zu ihrem Fraktionsvorsitzenden. Er führte das Amt bis zum seinem Ausscheiden aus der Kommunalpolitik als zweite Person in seiner Partei aus. Bei der Kommunalwahl im Jahr [[1952]] trat er aus Altersgründen nicht mehr an. Er blieb noch bis zum Jahre [[1956]] zweiter Kreisvorsitzender in der Hammer CDU und zog sich danach aus der aktiven Kommunalpolitik zurück. Er erhielt im selben Jahr, als Zeichen der Anerkennung, die Adenauer-Plakette.


[[Kategorie:Politiker|Cobet, Emil]]
[[Kategorie:Politiker|Cobet, Emil]]
[[Kategorie:CDU|Cobet, Emil]]
[[Kategorie:CDU|Cobet, Emil]]