Biber in der Hammer Lippeaue: Unterschied zwischen den Versionen

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Der [[WA]] machte am [[9. Juni]] [[2015]] erneut mit dem Biber auf („Hamms Biber ist kein Phantom mehr“). Der Hobby-Naturfotograf Hartmut Regenstein merkte an, dass er den genaueren Ort auf Hammer Stadtgebiet nicht bekannt machen würde, um einen Biber-Tourismus zu vermeiden.
Der [[WA]] machte am [[9. Juni]] [[2015]] erneut mit dem Biber auf („Hamms Biber ist kein Phantom mehr“). Der Hobby-Naturfotograf Hartmut Regenstein merkte an, dass er den genaueren Ort auf Hammer Stadtgebiet nicht bekannt machen würde, um einen Biber-Tourismus zu vermeiden.


Das [[Umweltamt]] der Stadt Hamm besitzt seit [[2017]] eine eigene „Biber-Beauftragte“ in Gestalt von Frau Jessica Diekmann. Ein vom Umweltamt beauftragter Gutachter belegte später, dass es in der Hammer Lippeaue ca. 15 Biber geben dürfte. Dabei ging der Gutachter von zwei bis drei Familien aus, die in festen Revieren leben. Biberfamilien bestehen in der Regel aus den Elterntieren und durchschnittlich zwei Jungtieren des aktuellen Jahres und zwei Jungtieren des Vorjahres. Der Schwerpunkt der Verbreitung liegt in den [[Naturschutzgebiete in Hamm|Naturschutzgebieten]] östlich der Innenstadt bis hin zur Stadtgrenze.<ref>Westfälischer Anzeiger vom 23. März 2017</ref>
Das [[Umweltamt]] der Stadt Hamm besitzt seit [[2017]] eine eigene „Biber-Beauftragte“ in Gestalt von Frau Jessica Diekmann. Ein vom Umweltamt beauftragter Gutachter belegte später, dass es in der Hammer Lippeaue ca. 15 Biber geben dürfte. Dabei ging der Gutachter von zwei bis drei Familien aus, die in festen Revieren leben. Biberfamilien bestehen in der Regel aus den Elterntieren und durchschnittlich zwei Jungtieren des aktuellen Jahres und zwei Jungtieren des Vorjahres. Der Schwerpunkt der Verbreitung liegt in den [[Naturschutzgebiete in Hamm|Naturschutzgebieten]] östlich der Innenstadt bis hin zur Stadtgrenze.<ref>Westfälischer Anzeiger vom 23. März 2017.</ref>


Am [[14. Februar]] [[2019]] wurde ein weiblicher Biber auf der [[Lippestraße]], in Höhe der Unterführung der [[A2]], von einem Autofahrer überfahren. Das Weibchen war circa einen Meter groß (mit Kelle) und dürfte zwischen 20 und 25 Kilogramm gewogen haben. Es wurde zur genetischen Untersuchung nach Münster geschickt. Überlegt wurde, den toten Biber zu präparieren. Man durfte davon ausgehen, dass der Biber auf der Suche nach einem eigenen Revier war.  
Am [[14. Februar]] [[2019]] wurde ein weiblicher Biber auf der [[Lippestraße]], in Höhe der Unterführung der [[A2]], von einem Autofahrer überfahren. Das Weibchen war circa einen Meter groß (mit Kelle) und dürfte zwischen 20 und 25 Kilogramm gewogen haben. Es wurde zur genetischen Untersuchung nach Münster geschickt. Überlegt wurde, den toten Biber zu präparieren. Man durfte davon ausgehen, dass der Biber auf der Suche nach einem eigenen Revier war.  


Mit Stand April 2019 wurden drei Biber zwischen Hamm und Lippstadt Opfer des Verkehrs. Einer der Biber ist seit Gründonnerstag des Jahres 2019 im Naturkundemuseum Münster zu sehen.
Mit Stand April 2019 wurden drei Biber zwischen Hamm und Lippstadt Opfer des Verkehrs. Einer der Biber ist seit Gründonnerstag des Jahres 2019 im Naturkundemuseum Münster zu sehen.
Im Januar 2024 bestätigte ein Stadtsprecher, dass es im [[Erlebensraum Lippeaue]] bzw. im Bereich des ehemaligen [[LIFE-Projekt Lippeaue]] fünf Biberbaue gebe, und außerhalb einen weiteren. Diese seien von mindestens sechs Pärchen bewohnt. Die meisten Biberbaue befänden sich in den Naturschutzgebieten.<ref>Markus Hanneken: [https://www.wa.de/hamm/frische-frassspuren-faszinierende-biber-beweise-im-erlebensraum-lippeaue-hamm-92795147.html ''Frische Fraßspuren: Faszinierende Biber-Beweise im Erlebensraum'']. In: wa.de vom 25. Januar 2024.</ref>


== Weitere Bilder ==
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