Anschel Hertz: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Anschel Hertz''' (* ca. [[1730]]; † [[24. April]] [[1811]] in Hamm) war Obervorsteher (Schtadlan) der klevisch-märkischen Judenschaft und lebte in [[Hamm]]. | '''Anschel Hertz''' (* ca. [[1730]]; † [[24. April]] [[1811]] in Hamm) war Obervorsteher (Schtadlan) der klevisch-märkischen Judenschaft und lebte in [[Hamm]]. | ||
[[Bild:Oststraße_12_2018.jpg|thumb|right|Oststraße 12 2018]] | |||
== Familie == | == Familie == | ||
Anschel Hertz war der älteste Sohn aus der Ehe des [[Hertz Marcus]] mit der [[Fricke Jordan]]. Er erbte das Geleit, also das Aufenthaltsrecht in Hamm, seines Vater. Anschel Hertz war seit 1755 mit [[Rahel David]] (1735-1798) verheiratet. Die Ehe blieb kinderlos. Sein Erbe wurde sein Neffe [[Hertz Elias]], der auch das Geleit von Anschel Hertz erbte und deshalb von Kamen nach Hamm zog. | Anschel Hertz war der älteste Sohn aus der Ehe des [[Hertz Marcus]] mit der [[Fricke Jordan]]. Er erbte das Geleit, also das Aufenthaltsrecht in Hamm, seines Vater. Anschel Hertz war seit 1755 mit [[Rahel David]] (1735-1798) verheiratet. Die Ehe blieb kinderlos. Sein Erbe wurde sein Neffe [[Hertz Elias]], der auch das Geleit von Anschel Hertz erbte und deshalb von Kamen nach Hamm zog. | ||
== Leben == | == Leben == | ||
1761 erwarb er das Haus [[Oststraße 12]] | 1761 erwarb er das Haus [[Oststraße 12]] für 1500 Reichstaler, das er bis zu seinem Tode bewohnte. 1800 erreichte Anschel Hertz, dass der [[Ehemaliger jüdischer Friedhof|alte jüdische Friedhof]] am [[Nordenwall]] von der jüdischen Gemeinde weitergenutzt werden durfte. | ||
== Literatur == | == Literatur == | ||