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[[Bild:Annette und Adolfine und Carl (Buchcover).jpg|thumb|right|Buchcover]]
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'''Heinz Weischer''' (* [[12. Dezember]] [[1940]] in [[Heessen]]) ist ein Historiker und Autor aus [[Hamm]].
'''Heinz Weischer''' (* [[12. Dezember]] [[1940]] in [[Heessen]]), † 7. November 2023 ebenda) war ein Historiker und Autor aus [[Hamm]].


Heinz Weischer studierte Germanistik, katholische Theologie, Geographie und Sozialwissenschaften in München, war Gymnasiallehrer und ab 1972 im Auslandsschulwesen der Bundesrepublik Deutschland tätig (Schulleiter in Bolivien und Peru).  
Weischer machte am [[Freiherr-vom-Stein-Gymnasium]] Abitur, studierte in München Katholische Theologie, Germanistik, Geografie sowie Soziologie und begann im bayrischen Schuldienst seine Lehrerlaufbahn. Ab 1972 war er im Auftrag des Auswärtigen Amts an Deutschen Schulen im Ausland tätig. Bis 1981 arbeitete er als Schulleiter in Oruro/Bolivien, danach in Arequipa/Peru. Von 1990 bis 2001 war
er Berater für das Fach Deutsch in Rumänien und Ungarn. Nach seiner Pensionierung kehrte er nach [[Heessen]] zurück und lebte mit Frau Elfi an der [[Herrenstraße]].
 
Mitte der 1980er Jahre fing er mit dem Schreiben an. Immer nah am Menschen, erzählte er Gedichte über Heessener Hexen, schuf eine
Westfalen-Trilogie, setzte seiner Stammkneipe [[Walters]] im Heessener Dorf und dessen Wirt mit „Noch´n Pilsken, Gerd!“ ein Denkmal – verwendete dabei neben dem Hochdeutschen auch Heessener Platt und Ruhrpottdeutsch. Als später seine Sehkraft nachließ, nahm er Hörbücher mit Dönekes auf. Weischer wusste aber auch mit ernsten Themen aufzuwarten. So recherchierte er zum Russenlager der [[Zeche Sachsen]], sorgte dafür, dass diesen Gefangenen mit einem Denkmal an der [[Sandstraße]] gedacht wird, und ließ ihr Schicksal mit der Geschichte vom jugendlichen Soldat „Wassili“ erlebbar werden.
 
2012 wurde er mit der Bezirksmedaille ausgezeichnet. „Sie waren durch Heessen geprägt, durch die schönen Erfahrungen, die Sie machen
durften und die schlimmen, die Sie machen mussten. Und dies spiegelt sich in Ihren Geschichten und Romanen wider“, so die damalige Bezirksvorsteherin [[Sylvia Jörrißen]] bei der Verleihung. Beigesetzt wurde Heinz Weischer am 24. November 2023 auf dem [[Kommunaler Friedhof Sundern|Sundern-Friedhof]]. <ref>[[Westfälischer Anzeiger]] vom 22. November 2023</ref>


== Bücher von Heinz Weischer (Auszüge) ==
== Bücher von Heinz Weischer (Auszüge) ==
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* [[Pröhlkes & Bilderkes]]
* [[Pröhlkes & Bilderkes]]
* Marie Jeanne Hiebel, Französin, gestorben 1944 in Heesen
* Marie Jeanne Hiebel, Französin, gestorben 1944 in Heesen
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Veröffentlichungen: Arequipa, der blaue Kuß. Gedichte deutsch-spanisch, Arequipa: Azulvioleta 1987 ,  .  
Veröffentlichungen: Arequipa, der blaue Kuß. Gedichte deutsch-spanisch, Arequipa: Azulvioleta 1987 ,  .  
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== Presseberichte ==
== Presseberichte ==
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Bild:20101211 WA Heinz Weischer.jpg|[[Westfälischer Anzeiger]],<br>11. Dezember 2010
Bild:20101211 WA Heinz Weischer.jpg|[[Westfälischer Anzeiger]],<br>11. Dezember 2010
Bild:20101213 WA Heinz Weischer A.jpg|[[Westfälischer Anzeiger]],<br>13. Dezember 2010
Bild:20101213 WA Heinz Weischer A.jpg|[[Westfälischer Anzeiger]],<br>13. Dezember 2010
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== Einzelnachweise ==
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[[Kategorie:Historiker|Weischer, Heinz]]
[[Kategorie:Historiker|Weischer, Heinz]]
[[Kategorie:Sachbuchautor|Weischer, Heinz]]
[[Kategorie:Sachbuchautor|Weischer, Heinz]]