Kirchengemeinde Christkönig: Unterschied zwischen den Versionen
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Im Herbst und Winter 1929 bis in den Frühling 1930 hinein wurde das Ehrenmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs errichtet. Die schweren Steine sind mit viel Mühe aus der Nachbarschaft herbeigeschafft worden, der schwerste (6,5 Tonnen) aus dem Acker des Landwirtes Ormann in Sönnern, der zweitschwerste (5,5 Tonnen) aus dem Acker des Landwirtes Romberg in Allen. Der mittlere Stein lag gegenüber der Kirche auf dem Schürmannschen Grundstück. Alle anderen sind ebenfalls aus der Wambeler Flur. Das Ehrenmal verursachte verhältnismäßig wenig Kosten und zeugt vom Fleiß und von der Einmütigkeit der Gemeinde. Seine Enthüllung fand am 06.05.1930 statt. | Im Herbst und Winter 1929 bis in den Frühling 1930 hinein wurde das Ehrenmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs errichtet. Die schweren Steine sind mit viel Mühe aus der Nachbarschaft herbeigeschafft worden, der schwerste (6,5 Tonnen) aus dem Acker des Landwirtes Ormann in Sönnern, der zweitschwerste (5,5 Tonnen) aus dem Acker des Landwirtes Romberg in Allen. Der mittlere Stein lag gegenüber der Kirche auf dem Schürmannschen Grundstück. Alle anderen sind ebenfalls aus der Wambeler Flur. Das Ehrenmal verursachte verhältnismäßig wenig Kosten und zeugt vom Fleiß und von der Einmütigkeit der Gemeinde. Seine Enthüllung fand am 06.05.1930 statt. | ||
Im Sommer 1932 feierte Dr. Quiskamp in Wambeln das silberne Priesterjubiläum. Durch Art seiner Amtsführung – Gemeindemitglieder empfanden Quiskamps Auftreten oftmals als schroff bis beleidigend – traten in seinen letzten Wambelner Jahren zunehmend Konflikte auf. Mit den beiden Lehrkräften der Schule kam es zum Zerwürfnis. Ähnliche Entwicklungen hatte es auch an seiner vorherigen Stelle in Wanne-Nord gegeben, weshalb er vom Pfarrer zum Vikar zurückgestuft worden war. Anfang Mai 1933 wurde Dr. Quiskamp nach Herste im Kreis Höxter versetzt. Nachfolger wurde Vikar Johann Köster, geboren am am 11.04.1892 in Delbrück. Er war zuvor fünf Jahre lang in Herste gewesen. | Im Sommer 1932 feierte Dr. Quiskamp in Wambeln das silberne Priesterjubiläum. Durch die Art seiner Amtsführung – Gemeindemitglieder empfanden Quiskamps Auftreten oftmals als schroff bis beleidigend – traten in seinen letzten Wambelner Jahren zunehmend Konflikte auf. Mit den beiden Lehrkräften der Schule kam es zum Zerwürfnis. Ähnliche Entwicklungen hatte es auch an seiner vorherigen Stelle in Wanne-Nord gegeben, weshalb er vom Pfarrer zum Vikar zurückgestuft worden war. Anfang Mai 1933 wurde Dr. Quiskamp nach Herste im Kreis Höxter versetzt. Nachfolger wurde Vikar Johann Köster, geboren am am 11.04.1892 in Delbrück. Er war zuvor fünf Jahre lang in Herste gewesen. | ||
=== Heiliges Jahr 1933 === | === Heiliges Jahr 1933 === | ||